30.05.2019

FR: Die Rente kennt keine Bedürftigkeitsprüfung

29.05.2019

Berliner Zeitung: Soli-Grundeinkommen - Bundesweiter Modellversuch startet in Berlin

BIAJ: Arbeitsuchende, Arbeitslose und erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Mai 2019

DIW: Das Rentenniveau spielt eine wesentliche Rolle für das Armutsrisiko im Alter

DESTATIS: Erneut über 45 Millionen Erwerbstätige im April 2019

28.05.2019

FR: Beim Urlaubsgeld geht jeder Zweite leer aus

DESTATIS: Private Überschuldung - Starke Unterschiede zwischen Jung und Alt

25.05.2019

DLF: Recht auf Grundrente - Durch parteipolitisches Gezänk zerredet

24.05.2019

DLF: Merkel stoppt Grundrenten-Vorschlag

BIAJ: Arbeitslosengeld-II- und Sozialgeld-Ausgaben bis April 2019

ihre vorsorge: ALG nach Transfer reicht nicht für Rente mit 63

23.05.2019

BIAJ: Großstadtvergleich 2012-2018 - Bedarfsgemeinschaften, Personen, Zahlungsansprüche nach SGB II

SZ: Die Grundrente macht die Gesellschaft gerechter

SZ: Krankenversicherung - Experten fürchten drastische Beiträge

Sozialismus: Das Gespenst Stechuhr

22.05.2019

Grundrente: GruRG Referentenentwurf

Zeit: Wer braucht wirklich Grundrente?

IAB: Tarifbindung - Weiterhin deutliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland

IAB: Ist die Erosion der betrieblichen Mitbestimmung gestoppt?

BMAS: Faktenpapier Grundrente

FR: Scharfe Kritik aus der Union an Grundrenten-Plänen der SPD

21.05.2019

Tagesschau: »Mövenpicksteuer« abschaffen - Grundrente finanzieren

20.05.2019

BIAJ: »Teilhabe am Arbeitsmarkt« im Vorjahresvergleich - Geförderte Beschäftigungsverhältnisse und Ausgaben bis April 2019

RP: Immer weniger Langzeitarbeitslose erhalten Job-Zuschuss

18.05.2019

BIAJ: BAMF-Asylentscheidungen und Asylanträge bis April 2019

Zeit: In der Niedriglohnfalle

17.05.2019

SZ: Altersvorsorge - Caritas-Kasse kürzt Bezüge drastisch

ihre vorsorge: CDA-Chef zur Grundrente - SPD soll auf Union zugehen

DESTATIS: 1,1 Prozent mehr Erwerbstätige als im Vorjahresquartal

16.05.2019

BIAJ: Äquivalenzbeitragszahler, Äquivalenzrentner, Rentnerquotient 2005-2018 – vorausberechnet und Ist

SZ: Gewerkschaften fordern neue Form des Kurzarbeitergelds

15.05.2019

FR: Debatte um Enteignung - Wenn Alice Weidel und Markus Söder sich einig sind

SZ: Koalitionsspitzen einigen sich auf Verbesserungen für Paketboten

BIAJ: Hartz IV - »Sanktionsverlaufsquote« erwerbsfähiger Leistungsberechtigter 2018 gestiegen

14.05.2019

Tagesspiegel: Europäischer Mindestlohn - Das Recht der Europäer

BIAJ: Hartz IV - Anerkannte Bedarfe und Zahlungsansprüche im Bund und in den 15 Großstädten

Spiegel: EuGH - Arbeitgeber müssen Arbeitszeiten systematisch erfassen

RP: Nur 46 Prozent der Beschäftigten arbeiten nach Branchentarif

Tagesspiegel: Müllers »solidarischem Grundeinkommen« läuft die Zeit davon

Welt: Interview mit Sebastian Dullien (IMK)

13.05.2019

Spiegel: Bundesregierung plant offenbar Mindestlohn für Azubis

11.05.2019

Tagesspiegel: Minister Heil sucht Geld für die Grundrente

10.05.2019

WSI: Sachsen Schlusslicht – Nur 39 Prozent werden nach Tarif bezahlt

SZ: Sozialer Arbeitsmarkt - »Klarer Widerspruch«

09.05.2019

Spiegel: SPD will für Grundrente Kranken- und Arbeitslosenversicherung anzapfen

AK Bremen: Der Wert guter Renten (pdf)

WSI: Lohnnachteile durch Mutterschaft

aktuelle-sozialpolitik: Leiharbeit - Tarifverträge führen nicht immer zu besseren Regelungen

08.05.2019

FR: Wohngeld soll steigen

ihre vorsorge: Grundrente - Papier warnt vor Systembruch

VersicherungsJournal: Doppelverbeitragung ist der »Stimmungskiller« für die bAV

SZ: Ungleichheit - Der soziale Frieden ist in Gefahr

07.05.2019

BIAJ: Mittleres Bruttomonatsentgelt der EU-Ausländer im Ländervergleich

HBS: Auftraggeberbeteiligung in der Altersicherung von Solo-Selbständigen

DIW: Deutlich zunehmende Realeinkommen bei steigender Einkommensungleichheit

AuS: Wortprotokoll der öffentlichen Anhörung zur Bekämpfung von Altersarmut

ihre vorsorge: Deutlich mehr Pflegende mit Rentenanspruch

Versicherungsbote: Berlin will Beamten Krankenkassen-Pauschale zahlen

06.05.2019

VdK: Rentenpolitische Forderungen

BIAJ: Hartz IV - Kosten der Unterkunft (KdU) 2011 bis 2018

Welt: Brinkhaus warnt vor einer Ausweitung des Sozialstaats

05.05.2019

Tagesspiegel: TKK - »Länder schützen die AOK mit Privilegien«

04.05.2019

Sozialismus: AAW - Der gesetzliche Mindestlohn und die Folgen für das Tarifsystem

03.05.2019

BIAJ: Erwerbstätige, Arbeitsstunden, Wirtschaftswachstum 2000-2018 im Ländervergleich

02.05.2019

Welt: Paketfahrer-Gesetz lässt Hintertür für Schummler offen

sozialpolitik-aktuell: Mythos Lohnnebenkosten (pdf)

NOZ: Jede zweite überprüfte Krankenhausabrechnung falsch

ihre vorsorge: 7,5 Millionen nutzen Entgeltumwandlung

01.05.2019

AuS: Altersarmut bekämpfen - Oppositionsanträge und Stellungnahmen der Sachverständigen

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Info-Box [1]
Berechnung der Ost-Renten

Zur Ermittlung individueller EP(O) wird das beitragspflichtige Entgelt (Ost) ins Verhältnis gesetzt zum Durchschnittsentgelt (West) der Anlage 1 zum SGB VI. Da das Lohnniveau in den neuen Ländern – ganz eklatant in den 1980er Jahren – aber vom Lohnniveau in den alten Ländern nach unten abweicht, erfolgt zuvor eine Korrektur der Entgeltposition mit Hilfe der Umrechnungswerte der Anlage 10 zum SGB VI: Das beitragspflichtige Entgelt ostdeutscher Versicherter wird auf diesem Weg in dem Verhältnis auf westdeutsches Niveau umgerechnet, in dem das Durchschnittsentgelt West in den jeweiligen Kalenderjahren zum Durchschnittsentgelt Ost gestanden hat. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass beispielsweise ein Versicherter mit Durchschnittsentgelt (Ost) pro Jahr ebenso einen Entgeltpunkt (Ost) erzielt, wie ein Durchschnittsverdiener im Westen einen Entgeltpunkt erwirbt.


Anwartschaften, die auf EP(O) beruhen, werden allerdings nicht mit dem AR, sondern mit dem niedrigeren AR(O) bewertet, was im Ergebnis dazu führt, dass die monatliche Standardrente in den neuen Ländern (2014: 1.187,55 €) immer noch deutlich niedriger ausfällt als die monatliche Standardrente in den alten Ländern (2014: 1.287,45 €). - Andererseits führt ein gleich hoher Verdienst im Osten infolge der Umrechnung zu einer höheren Rente als im Westen. Der Grund: Die prozentuale Differenz der regionalen Rentenwerte ist geringer als die prozentuale Differenz der entsprechenden Durchschnittsentgelte, aus der der Umrechnungsfaktor ermittelt wird.


Sobald die Durchschnittslöhne im Osten mit denen im Westen gleichgezogen haben - so die ursprüngliche Modellannahme - stimmen auch die mit der regionalen Lohnentwicklung dynamisierten gebietsbezogenen Rentenwerte überein. Ein gleich hoher Verdienst ergibt in Ost und West am Ende eine gleiche Anzahl an Entgeltpunkten und diese werden mit dem dann einheitlichen Rentenwert bewertet. Die Umrechnung der Ost-Entgelte kann ab diesem Zeitpunkt für die Zukunft entfallen.

Info-Box [2]
Werte für 2015

AR [1. Hj.] 28,61 €
AR(O) [1. Hj.] 26,39 €
Standardrente* [1. Hj.] 1.287,45 €
Standardrente* (O) [1. Hj.] 1.187,55 €
vorläufiges BE** 34.999,00 €
vorläufiges BE** (O) 29.870,00 €
vorläufiger Umrechnungswert 1,1717
* monatliche Bruttorente auf Basis von 45 persönlichen EP bzw. EP(O)
** vorläufiges Durchschnittsentgelt gemäß SGB VI

Info-Box [3]
Verfahren der Rentenanpassung
in Ost und West

Zeitraum Neue Bundesländer
bis 1991 Ziel der Anpassungen war die Aufrechterhaltung eines (projektierten) Nettorentenniveaus (Ost) von 70% (ex-ante-Verfahren)
1992 bis 1996 Ziel der Anpassung war die Gewährleistung eines gleich hohen (projektierten) Nettorentenniveaus wie im Westen (ex-ante-Verfahren)
1996 bis 1999 Nettolohnbezogene Anpassung
Basis: Entgeltentwicklung Ost (ex-post-Verfahren)
2000 Inflationsanpassung
seit 2001 Modifizierte Bruttolohnanpassung
Basis: Entgeltentwicklung Ost (ex-post-Verfahren)
Zeitraum Alte Bundesländer
bis 1991 Bruttolohnbezogene Anpassung (ex-post-Verfahren)
1992 bis 1999 Nettolohnbezogene Anpassung
Basis: Entgeltentwicklung West (ex-post-Verfahren)
2000 Inflationsanpassung
seit 2001 Modifizierte Bruttolohnanpassung
Basis: Entgeltentwicklung West (ex-post-Verfahren)

Info-Box [4]
Aktuelle Rentenwerte
in West und Ost in Euro*

Jahr AR AR(O)
1992 1. Hj. 21,19 12,05
1992 2. Hj. 21,80  13,59
1993 1. Hj 14,41
1993 2. Hj. 22,75  16,45
1994 1. Hj. 17,05
1994 2. Hj. 23,52  17,63
1995 1. Hj. 18,13
1995 2. Hj. 23,64  18,58
1996 1. Hj. 19,39
1996 2. Hj 23,86 19,62
1997 24,26 20,71
1998 24,36 20,90
1999 24,69 21,48
2000 24,84 21,61
2001 25,11 22,06
2002 25,86 22,70
2003 26,13 22,97
2004 26,13 22,97
2005 26,13 22,97
2006 26,13 22,97
2007 26,27 23,09
2008 26,56 23,34
2009 27,20 24,13
2010 27,20 24,13
2011 27,47 24,37
2012 28,07 24,92
2013 28,14 25,74
2014 28,61 26,39
* Zum 1. Juli des Jahres (falls nicht anders ausgewiesen)