27.02.2015

Welt: Großbritannien - Der zweifelhafte Siegeszug der Null-Stunden-Verträge

Destatis: Tarif­ver­dienste im Jahr 2014 um 3,2 % gestie­gen

Berliner Zeitung: Die Taktiken der Unternehmen, um den Mindestlohn auszuhebeln

Spiegel: Mindestlohn-Kommission beginnen ihre Arbeit

ND: Immer weniger Hartz-IV-Bezieher schaffen es

26.02.2015

SZ: Geschäftssinn schlägt Fürsorge

BIAJ: Der Arbeitsmarkt im Februar 2015

HB: BA sieht Millioneneinsparungen durch Mindestlohn

Berlinder Zeitung: Nahles muss Arbeitsstättenverordnung stoppen

FAZ: Krankenkassen geben zu viel Geld aus

Welt: Mindestlohn - Der schwierige Kampf gegen den Überstunden-Trick

25.02.2015

FAZ: Krankenkassen machen eine Milliarde Euro Defizit

HB: Koalition deckelt Mieten - mit Ausnahmen

Berliner Zeitung: Krankenversicherten drohen höhere Beiträge

24.02.2015

HBS: Beschäftigten im Sozialbereich droht Altersarmut

Destatis: Staat erzielte im Jahr 2014 Über­schuss von 18 Milliar­den Euro

22.02.2015

Welt: Lebensversicherte erleben ein böses Erwachen

21.02.2015

Spiegel: CSU will Mindestlohn zurückdrehen

Berliner Zeitung: Das ändert sich künftig beim Wohngeld

20.02.2015

BIAJ: Jobcenter gE geben 149 Millionen Euro ihrer Eingliederungsmittel zurück an Bund

SZ: Wohngeld soll ab 2016 deutlich steigen

aktuelle-sozialpolitik: Armut und Armutsgefährdungsquoten

HB: Steuereinnahmen sprudeln weiter

19.02.2015

IAB: Immer mehr Frauen arbeiten Teilzeit

Welt: Die Wahrheit über die Armut in Deutschland

Der Paritätische: Die zerklüftete Republik. Bericht zur regionalen Armutsentwicklung in Deutschland 2014

Destatis: Über 43 Millio­nen Erwerbs­tätige im 4. Quar­tal 2014

HB: Mehr junge Menschen wachsen ohne Hoffnung auf

SZ: Wie arm ist arm?

FAZ: Schäubles Erbschaftsteuerplan steht

18.02.2015

OTA: Arbeitsmarktpolitische Förderung - Weiterer Rückgang 2014

BIAJ: Betreuungsgeldquote im vierten Quartal 2014 erstmals leicht gesunken

WSI-Tarifarchiv: Reallöhne erstmals wieder höher als im Jahr 2000

ihre vorsorge: Zwischenschritt bei Rentenangleichung

16.02.2015

SZ: Geschiedene Väter fordern Anteil an Mütterrente

FAZ: Niedrigzins nagt an Reserven der Sozialkassen

HB: Mindestlohn-Chaos bei den Krankenkassen

Welt: Arbeitgeber fürchten Kollaps der Sozialversicherung

ihre vorsorge: Milliarden für Betriebsrenten

14.02.2015

SZ: Mindestlohn - Von wegen Jobkiller

13.02.2015

HB: Koalition erwägt Eingriffe bei Arzneipreisen

FAZ: Dienstleistungsgesellschaft - Die Leidtragenden unserer Bequemlichkeit

12.02.2015

Berliner Zeitung: Firmen bilden so wenige Jugendliche wie nie aus

ihre vorsorge: Chef der Rentenversicherung Baden-Württemberg will auch Zusatzvorsorge anbieten

11.02.2015

Spiegel: Mindestlohn - "Geschrei über Bürokratie ist nur vorgeschoben"

HB: Arbeitsstättenverordnung - Andrea Nahles macht Zugeständnisse

SZ: Vermögensstatistik - Sehr viel reicher als gedacht

ihre vorsorge: Ab 1. März fällt Rentenhöhe oft anders aus

10.02.2015

IAB: Ein-Euro-Jobs und Beschäftigungszuschuss (pdf)

FAZ: Selbständig - aber oft arm

Welt: Zweifel an Verfassungsmäßigkeit von Tarifgesetz

ihre vorsorge: Kinder - Zoff um Rentenansprüche

08.02.2015

SZ: Mindestlohn - Geschummelt, gestrichen, gemogelt

07.02.2015

ND: Länder warnen vor Scheitern der Angleichung der Ostrenten

06.02.2015

NDS: Ökonomenaufruf für Griechenland

ihre vorsorge: "Weniger Bürokratie bei Betriebsrenten"

05.02.2015

BIAJ: Bundesanteil an "Verwaltungskosten" der Jobcenter stieg 2014 auf 4,7 Milliarden Euro

HBS: Der Einfluss verdeckter Armut auf das Grundsicherungsniveau (pdf)

04.02.2015

WSI-Tarifarchiv: Tarifpolitischer Jahresbericht 2014 - Zwischen Mindestlohn und Tarifeinheit (pdf)

SZ: CDU-Experte nennt Pflege-TÜV "Desaster"

FAZ: Studie - Hartz-IV-Satz liegt 45 Euro zu niedrig

03.02.2015

FAZ: Mindestlohn - Kommission soll Streit entschärfen

02.02.2015

sozialpolitik-aktuell: Teilzeitquote nach Geschlecht2002 -2013 (pdf)

taz: Mindestlohn - Der Ausnahmenwahnsinn

SZ: Karstadt plant Billiglöhne

01.02.2015

Tagesspiegel: Nahles - „Auf den Mindestlohn kann man stolz sein“

30.01.2015

Welt: Wer ein Jahr arbeitslos ist, bleibt das meist auch

ihre vorsorge: 300 Euro mehr für Familien?

FAZ: Steuereinnahmen - Staat kassierte 2014 so viel wie nie zuvor

29.01.2015

BIAJ: Der Arbeitsmarkt im Januar 2015

SZ: Regierung verschleppt Familienunterstützung

Berliner Zeitung: Arbeitgeber kritisieren neue Arbeitsstättenverordnung

BMF: 10. Existenzminimumbericht (pdf)

28.01.2015

BIAJ: Jobcenter 2015 - Mittel und Ausgabereste, "Eingliederungsleistungen" und "Verwaltungskosten"

HB: Kinderfreibetrag - Finanzministerium kündigt Erhöhung an

SZ: Deutsche Post - "Sozialpolitischer Skandal erster Güte"

Tagesspiegel: Leichte Steuerentlastung und mehr Geld für Kinder

27.01.2015

HB: Wie Arbeitgeber sich vor 8,50 Euro drücken

BMG: Was man in den Pflegeberufen in Deutschland verdient (pdf)

SZ: Privatpatienten fürchten Preiserhöhungen

ihre Vorsorge: Mutterschutz ist keine Beitragszeit

Spiegel: Bundesregierung erwartet neuen Beschäftigungsrekord

26.01.2015

Reuters: Union besteht auf Prüfung von Mindestlohn bis Ostern

Welt: Die Pläne der Post erinnern an das "Modell Amazon"

WiWo: Arbeitslosenversicherung soll leichter zugänglich werden

25.01.2015

FAZ: Nahles - Keine sofortigen Änderungen am Mindestlohn

24.01.2015

Saarbrücker Zeitung: 3,1 Millionen Erwerbstätige unter der Armutsschwelle

Berliner Zeitung: Bofinger - „Von selbst kommt der Aufschwung nicht“

23.01.2015

Spiegel: DGB fürchtet Verwässerung des Mindestlohns

22.01.2015

HBS: Die Kehrseite des „Jobwunders“

HB: Viele Betriebe bilden keine Migranten aus

ihre vorsorge: Mindestlohn auch für EU-Lkw-Fahrer

21.01.2015

HB: Billige Arbeitskräfte als Medizin

ihre vorsorge: "Sozialpartner verhindern Flexibilität"

20.01.2015

GDV: Vorschläge zur Verbesserung der Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung

BIAJ: Betreuungsgeld im Saarland - Amtliche Daten zur Inanspruchnahme nicht plausibel

FAZ: Mindestlohn - CDU fordert zügige Überprüfung der neuen Regelung

blog-arbeit-wirtschaft: Kapitaldeckung als Pensionssackgasse

Zeit: Hartz IV - Definiere Existenz und Minimum

19.01.2015

SZ: Bund will Ausbeutung junger Forscher stoppen

FAZ: Das reichste Prozent hat mehr als der Rest der Welt

ihre vorsorge: Mehr rentenversicherte Zuwanderer

16.01.2015

WSI-Tarivarchiv: Tariflöhne und -gehälter 2014 - Reale Tarifsteigerungen von 2,2 Prozent

ihre vorsorge: Knapp 60 Prozent der Beschäftigten nutzen die betriebliche Altersvorsorge

15.01.2015

Gegenblende: Hartz IV – Druck auf die Löhne

14.01.2015

BIAJ: SGB II-Eingliederungstitel 2014 - Ausgaben in den Haushaltsjahren 2013 und 2014

Reuters: SPD dringt auf Kindergelderhöhung und Abbau kalter Progression

SZ: Pflegebericht bescheinigt Heimen Verbesserungen

ihre vorsorge: Private Alterseinkünfte steigen kaum

Berliner Zeitung: Wo es beim Mindestlohn hakt

13.01.2015

FAZ: Regierung glaubt an Riester

ND: Immer mehr Pflegebedürftige werden zum Sozialfall

ihre vorsorge: 206.000 wollten Rente mit 63 nutzen

12.01.2015

HB: Förderung der Riester-Rente steigt bis 2019

SZ: Bürokratiemonster Hartz IV

09.01.2015

DIE LINKE: Däubler-Gutachten zum Tarifeinheitsgesetz (pdf)

HB: Kapitaldeckung - China ist auch keine Hilfe

HB: Nur wenig Änderungen an Erbschaftssteuer

ihre vorsorge: Wirtschaftsvereinigung, Senioren- und Junge Union für mehr Rentenplus bei Job nach 65

07.01.2015

BIAJ: Der Arbeitsmarkt im Dezember 2014

ihre vorsorge: 65 Kassen senken Beiträge

SZ: Auszubildende haben 2014 deutlich mehr verdient

Berliner Zeitung: Regierung plant Reform der Pflege-Ausbildung

05.01.2015

BIAJ: Jobcenter 2015 - Bundesmittel und Eingliederungs- und Verwaltungskostenpauschalen 2004

sozialpolitik-aktuell: Versichertenstatus vor Rentenzugang 2000 bis 2013 (pdf)

IAQ: Zehn Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende - Ein kritischer Rückblick auf "Hartz IV" (pdf)

Destatis: Weiterer Anstieg der Erwerbs­tätig­keit im Jahr 2014

Tagesspiegel: Hartz IV - Koalition legt Novelle auf Eis

SZ: Gabriel und Nahles zur Agenda 2010

ihre vorsorge: DGB - Betriebsrente stärken

03.01.2015

HB: Tarifjahr 2015 - Millionen für Millionen

02.01.2015

SV-Rundschreiben: Geringfügigkeits-Richtlinien und Gleitzonen-Beschäftigung

Tagesspiegel: Die Arbeitsstunde ist nun mehr wert

FAZ: Kaum noch Riesterverträge für ältere Kunden

Welt: Arbeitsagentur fordert freiwillige Rente mit 70

ihre vorsorge: Präventionsgesetz bleibt in Kritik

01.01.2015

Die Zeit: 8,50 Euro? Nicht für alle

«         Seite 24 von 30         »

Rente und Grundsicherung

Hat das sinkende Rentenniveau überhaupt Auswirkungen auf das Risiko, im Alter eine Rente unterhalb der Grundsicherung zu erhalten? In der aktuellen Debatte mehren sich die Stimmen der »Nein-Sager«. Die Entwicklung der vergangenen Jahre spricht allerdings eine andere Sprache.

Um den durchschnittlichen Grundsicherungsbedarf im Alter (Kapitel 4 SGB XII) alleine mit dem Zahlbetrag der Rente decken zu können, werden benötigt ...

Zeit-
punkt (1)
Entgelt-punkte (2) Ver-
dienst-
posi-
tion
(bei 45 Bei-
trags-
jahr-
en) (3)
in Pro-
zent
Beitragsjahre in Abhängigkeit von der Verdienst-
position (3)
in Prozent
nach-
richt-
lich:
Rela-
tion SoHi-
Bedarf zu Netto-
StR (4)
100 75 66,7
Beitragsjahre
2018 [II] 28,8148 64,0 28,8 38,4 43,2 1:1,56
2018 [I] 28,7785 64,0 28,8 38,4 43,2 1:1,56
2017 [IV] 29,5463 65,7 29,5 39,4 44,3 1:1,52
2017 [III] 29,5463 65,7 29,5 39,4 44,3 1:1,52
2017 [II] 30,0296 66,7 30,0 40,0 45,0 1:1,50
2017 [I] 30,0296 66,7 30,0 40,0 45,0 1:1,50
2016 [IV] 29,6679 65,9 29,7 39,6 44,5 1:1,52
2016 [III] 29,6310 65,8 29,6 39,5 44,4 1:1,52
2016 [II] 30,7308 68,3 30,7 41,0 46,1 1:1,46
2016 [I] 30,6923 68,2 30,7 40,9 46,0 1:1,47
2015 [IV] 30,3147 67,4 30,3 40,4 45,5 1:1,48
2015 [III] 30,2379 67,2 30,2 40,3 45,4 1:1,49
2015 [II] 30,7602 68,4 30,8 41,0 46,1 1:1,46
2015 [I] 30,6426 68,1 30,6 40,9 46,0 1:1,47
2014 30,0273 66,7 30,0 40,0 45,0 1:1,50
2013 29,6546 65,9 29,7 39,5 44,5 1:1,52
2012 28,9066 64,2 28,9 38,5 43,4 1:1,56
2011 28,7282 63,8 28,7 38,3 43,1 1:1,57
2010 28,1391 62,5 28,1 37,5 42,2 1:1,60
2009 27,8275 61,8 27,8 37,1 41,7 1:1,62
2008 27,6667 61,5 27,7 36,9 41,5 1:1,63
2007 27,1735 60,4 27,2 36,2 40,8 1:1,66
2006 26,5572 59,0 26,6 35,4 39,8 1:1,69
2005 26,1435 58,1 26,1 34,9 39,2 1:1,72
2004 25,0944 55,8 25,1 33,5 37,6 1:1,79
2003 24,0017 53,3 24,0 32,0 36,0 1:1,87

(1) Bis 2014: am Jahresende - ab 2015: im letzten Monat des Quartals.
(2) Durchschnittsverdiener erwerben pro Jahr Beitragszahlung einen Entgeltpunkt.
(3) Erwerbslebensdurchschnittliche Entgeltposition bezogen auf das Durchschnittsentgelt der Anlage 1 zum SGB VI. In absoluten Werten waren dies im Jahr 2017 (pro Monat) nach vorläufigen Werten bei 100% 3.092 Euro, bei 75% 2.319 Euro und bei 66,7% 2.062 Euro.
(4) SoHi = Sozialhilfe; Netto-Standardrente = Rentenzahlbetrag nach 45 Beitragsjahren zu Durchschnittsentgelt (45 pEP).

Quelle: DESTATIS, DRV-Bund sowie eigene Berechnungen

Die Berechnungsgrundlagen

Zeit-
punkt (1)
AR KV-
Anteil
Rent-
ner
PV-
Anteil
Rent-
ner
(2)
AR
(Zahl-
be-
trag)
Durch-
schnitts-
entgelt (3)
SoHi-
Be-
darf (4)
EUR Prozent EUR
2018 [II] 31,03 8,30 2,80 27,59 37.873 795
2018 [I] 31,03 8,30 2,80 27,59 37.873 794
2017 [IV] 31,03 8,40 2,80 27,55 37.077 814
2017 [III] 31,03 8,40 2,80 27,55 37.077 814
2017 [II] 30,45 8,40 2,80 27,04 37.077 812
2017 [I] 30,45 8,40 2,80 27,04 37.077 812
2016 [IV] 30,45 8,40 2,60 27,10 36.187 804
2016 [III] 30,45 8,40 2,60 27,10 36.187 803
2016 [II] 29,21 8,40 2,60 26,00 36.187 799
2016 [I] 29,21 8,40 2,60 26,00 36.187 798
2015 [IV] 29,21 8,20 2,60 26,06 35.363 790
2015 [III] 29,21 8,20 2,60 26,06 35.363 788
2015 [II] 28,61 8,20 2,60 25,52 35.363 785
2015 [I] 28,61 8,20 2,60 25,52 35.363 782
2014 28,61 8,20 2,30 25,61 34.514 769
2013 28,14 8,20 2,30 25,19 33.659 747
2012 28,07 8,20 2,20 25,15 33.002 727
2011 27,47 8,20 2,20 24,61 32.100 707
2010 27,20 7,90 2,20 24,45 31.144 688
2009 27,20 7,45 2,20 24,58 30.506 684
2008 26,56 7,43 2,20 24,00 30.625 664
2007 26,27 7,40 1,95 23,81 29.951 647
2006 26,13 7,11 1,95 23,76 29.494 631
2005 26,13 6,87 1,95 23,83 29.202 623
2004 26,13 7,11 1,70 23,83 29.060 598
2003 26,13 7,16 0,85 24,04 28.938 577

(1) Bis 2014: am Jahresende - ab 2015: im letzten Monat des Quartals.
(2) Kinderlose.
(3) Nach Anlage 1 zum SGB VI - Werte am aktuellen Rand sind vorläufig.
(4) Durchschnittlicher Bruttobedarf außerhalb von Einrichtungen pro Monat. - 2003 bis 2004: Grundsicherung im Alter nach GSiG, seit 2005: Grundsicherung im Alter nach SGB XII (Kapitel 4). – Seit 2018 sind die zu übernehmenden Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung bei »Selbstzahlern« nicht mehr voll, sondern nur noch insoweit dem Bruttobedarf hinzuzurechnen, soweit sie das bereinigte (anrechenbare) Einkommen überschreiten; dadurch fällt der ausgewiesene durchschnittliche Bruttobedarf c. p. niedriger aus mehr.

Quelle: DESTATIS, DRV-Bund sowie eigene Berechnungen

»Selbst im Zeitalter eines sinkenden Rentenniveaus ist es so, dass der Abstand von den Durchschnittsrenten zur Grundsicherung größer ist denn je ...«

C. Linnemann (CDU/CSU-Fraktion), Plenarprotokoll 18/217 v. 15.02.2017, S. 21751. PlenProt 18/217

»Da die Grundsicherung laut Gesetz an die Kosten eines sozial-kulturell angemessen definierten Warenkorbes gebunden ist, werden die Renten eher stärker steigen als die Grundsicherung, so dass der Abstand sich eher erhöhen als vermindern wird. Eine zunehmende Altersarmut mit dem absinkenden Rentenniveau zu begründen ist daher falsch. Die Gründe für eine zunehmende Altersarmut liegen ausschließlich in den Veränderungen in der Struktur der Erwerbstätigkeit, deren negative Auswirkungen zielgenau mit arbeitsmarkt-, bildungs- und integrationspolitischen Maßnahmen bekämpft werden müssen.«

A. Börsch-Supan, Ausschussdrucksache 18(11)903, v. 20.01.2017, S. 48. AuS Ausschussdrucksache 18(11)903

»Ein sinkendes Rentenniveau bedeutet nicht, dass die Renten gekürzt werden, sie steigen »nur« weniger stark an als die Löhne. Trotzdem wird auch künftig ihr Abstand zu den Leistungen der Grundsicherung größer, weil sie stärker als diese steigen.«

F. Ruland: Plädoyer für eine nachhaltige Rentenpolitik auch über 2030 hinaus, NZS 2016, S. 725.

Grundsicherung und Rente

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Recht

Jonny Bruhn-Tripp

Erwerbsfähige EU-Bürger und das Recht auf ALG II und reguläre Sozialhilfe
Stand: Mai 2018 Download

A – Z der auf ALG II anzurechnenden Einkünfte
Stand: März 2018 Download

Rente muss zum Leben reichen
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Überblick - Existenzsicherungsrecht des SGB II (Hartz IV)
Stand: Juni 2017 Download

Zugang von Auszubildenden, Schülern und Studenten in SGB II-Leistungen zum notwendigen Lebensunterhalt
Stand: September 2016 Download

Zugang von Ausländern, Flüchtlingen und Asylbewerbern in das soziale Existenzsicherungsrecht des SGB II, SGB XII und AsylbLG
Stand: Juli 2016 Download

Niedriglöhne in der EU

Erläuterungen

Die 20,4 Millionen aktiven Anwartschaften verteilen sich auf rund 17,7 Millionen Beschäftigte (Mehrfachanwartschaften). In der Privatwirtschaft - also ohne die (quasi-obligatorische) Zusatzversorgung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst (öD) - verfügt mit rund 13 Millionen Personen aktuell nur knapp die Hälfte der Beschäftigten über aktive bAV-Anwartschaften.

Rund 55 Prozent der Beschäftigten mit bAV-Anwartschaften nutzten zuletz die Möglichkeit der Entgeltumwandlung (Direktversicherungen zu 63%, Pensionsfonds zu 62% und Pensionskassen zu 50%).

Bezogen auf die Anzahl der Betriebsstätten erfolge die Finanzierung der bAV zu 28 Prozent (2001: 54%) ausschließlich durch den Arbeitgeber, zu 60 Prozent (2001: 27%) durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer und zu 25 Prozent (2001: 26%) ausschließlich durch Arbeitnehmer (wegen Mehrfachanwartschaften liegt die Summe der Anteilswerte über 100 Prozent).

Über

  • Dauer und Höhe der Anwartschaften,
  • Zusageformen (Leistungszusage, beitragsorientierte Leistungszusage, Beitragszusage mit Mindestleistung),
  • abgesicherte Risiken (neben Langlebigkeit auch Invalidität und Todesfall?) oder
  • Konditionen in der Leistungsphase (regelhafte Dynamisierung?)

weiß man im Grunde nichts. - Auch ein jetzt politisch angestrebter höherer Verbreitungsgrad der bAV Betriebsrentenstärkungsgesetz sagt deshalb für sich alleine nichts aus über das damit erzielbare Plus an sozialer Absicherung im Alter, bei Invalidität oder von Hinterbliebenen.

Datenbasis: BMAS - Alterssicherungsbericht 2016

Kindergeld und Kinderfreibetrag

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Wie hoch muss ein existenzsichernder Stundenlohn für Alleinstehende sein?

Existenzminimum auf Basis des Steuerrechts (Grundfreibetrag)


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat (1) Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (2)
Arbeit (3) Rente (4)
2018 [II] 750,00 8,51 11,32
2018 [I] 750,00 8,51 11,68
2017 [II] 735,00 8,42 11,23
2017 [I] 735,00 8,42 11,44
2016 [II] 721,00 8,31 10,92
2016 [I] 721,00 8,31 11,39
2015 [II] 706,00 8,17 10,87
2015 [I] 706,00 8,17 11,10
2014 [II] 696,17 8,09 10,64
2014 [I] 696,17 8,09 10,82
2013 [II] 677,50 7,95 10,27
2013 [I] 677,50 7,95 10,30
2012 [II] 667,00 7,91 9,93
2012 [I] 667,00 7,91 10,15
2011 [II] 667,00 7,95 9,87
2011 [I] 667,00 7,95 9,97
2010 [II] 667,00 7,91 9,64
2010 [I] 667,00 7,91 9,64

(1) 1/12 des steuerlichen Grundfreibetrags (§ 32a EStG).
(2) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(3) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(4) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Existenzminimum auf Basis des durchschnittlichen Fürsorgebedarfs


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (3)
SGB
II (1)
SGB
XII (2)
Arbeit (4) Rente (5)
2018 [II]        
2018 [I] 750 795 8,51 12,39
2017 [II] 737 814 8,45 12,43
2017 [I] 730 812 8,37 12,64
2016 [II] 722 804 8,32 12,18
2016 [I] 719 799 8,29 12,62
2015 [II] 712 790 8,25 12,16
2015 [I] 709 785 8,22 12,34
2014 [II] 701 769 8,14 11,76
2014 [I] 698 769 8,11 11,96
2013 [II] 686 747 8,03 11,33
2013 [I] 681 747 7,98 11,35
2012 [II] 670 727 7,94 10,82
2012 [I] 666 727 7,90 11,06
2011 [II] 656 707 7,84 10,46
2011 [I] 648 707 7,76 10,56
2010 [II] 643 688 7,67 9,94
2010 [I] 638 688 7,62 9,94

(1) Durchschnittlicher SGB-II-Bedarf im Halbjahres-Durchschnitt; für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor.
(2) Durchschnittlicher Grundsicherungsbedarf ab Regelaltersgrenze außerhalb von Einrichtungen im Juni bzw. Dezember (bis 2014: am Jahresende); für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor. – Seit 2018 sind die zu übernehmenden Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung bei »Selbstzahlern« nicht mehr voll, sondern nur noch insoweit dem Bruttobedarf hinzuzurechnen, soweit sie das bereinigte (anrechenbare) Einkommen überschreiten; dadurch fällt der ausgewiesene durchschnittliche Bruttobedarf c. p. niedriger aus mehr.
(3) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(4) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(5) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Existenzminimum auf Basis der Armutsrisikoschwelle (Mikrozensus)


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat (1) Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (2)
Arbeit (3) Rente (4)
2018 [II]      
2018 [I]      
2017 [II] 999 11,33 15,26
2017 [I] 999 11,33 15,55
2016 [II] 969 11,05 14,68
2016 [I] 969 11,05 15,30
2015 [II] 942 10,81 14,50
2015 [I] 942 10,81 14,81
2014 [II] 917 10,56 14,02
2014 [I] 917 10,56 14,26
2013 [II] 892 10,34 13,52
2013 [I] 892 10,34 13,56
2012 [II] 870 10,18 12,95
2012 [I] 870 10,18 13,23
2011 [II] 849 10,00 12,56
2011 [I] 849 10,00 12,69
2010 [II] 826 9,69 11,93
2010 [I] 826 9,69 11,93

(1) Monatliche Armutsrisiko-Schwelle (ohne selbstgenutztes WE) nach Mikrozensus; für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor.
(2) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(3) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(4) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Existenzminimum auf Basis der Armutsrisikoschwelle (EU-SILC)


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat (1) Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (2)
Arbeit (3) Rente (4)
2018 [II]      
2018 [I]      
2017 [II]      
2017 [I]      
2016 [II] 1.096 12,44 16,60
2016 [I] 1.096 12,44 17,31
2015 [II] 1.064 12,15 16,38
2015 [I] 1.064 12,15 16,72
2014 [II] 1.033 11,82 15,79
2014 [I] 1.033 11,82 16,06
2013 [II] 987 11,38 14,96
2013 [I] 987 11,38 15,00
2012 [II] 979 11,39 14,57
2012 [I] 979 11,39 14,89
2011 [II] 980 11,47 14,50
2011 [I] 980 11,47 14,64
2010 [II] 952 11,12 13,75
2010 [I] 952 11,12 13,75

(1) Monatliche Armutsrisiko-Schwelle (ohne selbstgenutztes WE) nach EU-SILC im Erhebungsjahr; für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor.
(2) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(3) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(4) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Existenzminimum auf Basis der Armutsrisikoschwelle (SOEP)


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat (1) Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (2)
Arbeit (3) Rente (4)
2018 [II]      
2018 [I]      
2017 [II]      
2017 [I]      
2016 [II]      
2016 [I]      
2015 [II] 1.086 12,39 16,72
2015 [I] 1.086 12,39 17,07
2014 [II] 1.054 12,05 16,12
2014 [I] 1.054 12,05 16,38
2013 [II] 1.022 11,77 15,49
2013 [I] 1.022 11,77 15,53
2012 [II] 1.019 11,84 15,17
2012 [I] 1.019 11,84 15,50
2011 [II] 1.015 11,62 15,02
2011 [I] 1.015 11,86 15,17
2010 [II] 990 11,54 14,30
2010 [I] 990 11,54 14,30

(1) Monatliche Armutsrisiko-Schwelle nach SOEP v33.1; für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor.
(2) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(3) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(4) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Tarifliche Mindestlöhne
in Euro pro Stunde

Allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn

Region ab einheitlicher
Mindestlohn

BUND

01.01.2015

8,50 €

01.01.2017

8,84 €

01.01.2019

9,19 €

01.01.2020 9,35 €

Zweiten Verordnung zur Anpassung der Höhe des Mindestlohns, BGBl I (2018) Nr. 38 S. 1876.

Baugewerbe

Region

ab

MiLo 1

MiLo 2

WEST

01.01.2014 11.10 € 13,95 €
01.01.2015 11,15 € 14,20 €
01.01.2016 11,25 € 14,45 €
01.01.2017 11,30 € 14,70 €
01.01.2018 11,75 € 14,95 €
01.03.2019 12,20 € 15,20 €
BERLIN 01.01.2014 11,10 € 13,80 €
01.01.2015 11,15 € 14,05 €
01.01.2016 11,25 € 14,30 €
01.01.2017 11,30 € 14,55 €
01.01.2018 11,75 € 14,80 €
01.03.2019 12,20 € 15,05 €
OST 01.01.2014 10,50 €
01.01.2015 10,75 €
01.01.2016 11,05 €
01.01.2017 11,30 €
01.01.2018 11,75 €
01.03.2019 12,20 €
MiLo 1 = Werker / Maschinenwerker
MiLo 2 = Fachwerker/Maschinisten/Kraftfahrer

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Zehnte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Baugewerbe vom 10.02.2018 - BAnz. AT 27.02.2018 V1. Die Verordnung tritt am 31.12.2019 außer Kraft.

Berufliche Aus- und Weiterbildung

Region

ab

Pädagogische Mitarbeiter

WEST mit BERLIN 01.07.2013 12,60 €
01.01.2014 13,00 €
01.01.2015 13,35 €
01.01.2016 14,00 €
OST 01.07.2013 11,25 €
01.01.2014 11,65 €
01.01.2015 12,50 €
01.01.2016 13,50 €
BUND 01.01.2017 14,60 €
01.01.2018 15,26 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Vierte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen nach dem Zweiten oder Dritten Buch Sozialgesetzbuch vom 07.12.2017 - BAnz AT 19.12.2017 V1. Die Verordnung tritt am 31.12.2018 außer Kraft.

Dachdeckerhandwerk

Region

ab

ungelernte ArbN

gelernte ArbN

BUND

01.01.2014

11,55 €

01.01.2015

11,85 €

01.01.2016

12,05 €

01.01.2017 12,25 €
01.01.2018 12,20 € 12,90 €
01.01.2019   13,20 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Neunte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Dachdeckerhandwerk vom 21.02.2018 - BAnz AT 27.02.2018 V3. Die Verordnung tritt am 31.12.2019 außer Kraft.

Elektrohandwerk (Montage)

Region

ab

einheitlicher Mindestlohn

WEST 01.01.2011 9,70 €
01.01.2012 9,80 €
01.01.2013 9,90 €
01.01.2014

10,00 €

01.01.2015

10,10 €

01.08.2016

10,35 €

01.01.2017 10,65 €

OST mit BERLIN

01.01.2011

8,40 €

01.01.2012

8,65 €

01.01.2013

8,85 €

01.01.2014

9,10 €

01.01.2015

9,35 €

01.08.2016

9,85 €

01.01.2017 10,40 €
BUND 01.01.2018 10,95 €
01.01.2019 11,40 €

Allgemeinverbindliche Mindestentgelte nach dem Tarifvertragsgesetz. - BAnz AT 23.12.2013 B2 | BAnz AT 28.07.2016 B2 - mit Wirkung vom 1. August 2016.

Gebäudereinigung

Region

ab

MiLo 1

MiLo 2

WEST mit BERLIN

01.11.2013

9,00 €

11,33 €

01.01.2014

9,31 €

12,33 €

01.01.2015

9,55 €

12,65 €

01.01.2016

9,80 €

12,98 €

01.01.2017 10,00 € 13,25 €
01.01.2018 10,30 € 13,55 €
01.01.2019 10,56 € 13,82 €
01.01.2020 10,80 € 14,10 €

OST

01.11.2013

7,56 €

9,00 €

01.01.2014

7,96 €

10,31 €

01.01.2015

8,50 €

10,63 €

01.01.2016

8,70 €

11,10 €

01.01.2017 9,05 € 11,53 €
01.01.2018 9,55 € 12,18 €
01.01.2019 10,05 € 12,83 €
01.01.2020 10,55 € 13,50 €
BUND 01.12.2020 10,80 € 14,10 €
MiLo 1 = u.a. Innen und Unterhaltsreinigungsarbeiten
MiLo 2 = u.a. Glas- und Fassadenreinigung

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Siebte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen in der Gebäudereinigung vom 21.02.2018 - BAnz AT 27.02.2018 V2. Die Verordnung tritt am 31. Dezember 2020 außer Kraft.

Geld- und Wertdienste

Region

ab

Mindestlohn

Mobile Dienstleistungen (Geld- und Werttransport)

BADEN-WÜRTTEMBERG, BAYERN

 

01.01.2015 13,98 €

01.01.2016

14,38 €

01.03.2017

14,88 €

01.01.2018

15,33 €

BREMEN, HAMBURG, HESSEN

01.01.2015

13,66 €

01.01.2016 14,06 €
01.03.2017 14,56 €
01.01.2018 15,01 €
NIEDERSACHSEN 01.01.2015 14,41 €
01.01.2016 14,83 €
01.03.2017 15,23 €
01.01.2018 15,63 €
NORDRHEIN-WESTFALEN 01.01.2015 15,29 €
01.01.2016 15,73 €
01.03.2017 16,13 €
01.01.2018 16,53 €
RHEINLAND-PFALZ, SAARLAND    01.01.2015 12,56 €
01.01.2016 12,92 €
01.03.2017 13,47 €
01.01.2018 14,02 €
SCHLESWIG-HOLSTEIN 01.01.2015 11,47 €
01.01.2016 11,80 €
01.03.2017 12,35 €
01.01.2018 12,90 €
OST mit BERLIN 01.01.2015 10,92 €
  01.01.2016 11,24 €
  01.03.2017 11,94 €
  01.01.2018 12,64 €
Stationäre Dienstleistungen (Geldbearbeitung)
BADEN-WÜRTTEMBER, BREMEN, HAMBURG, NIEDERSACHSEN 01.01.2015 12,01 €
01.01.2016 12,36 €
01.03.2017 12,69 €
01.01.2018 13,02 €
BAYERN, HESSEN, NORDRHEIN-WESTFALEN 01.01.2015 12,56 €
01.01.2016 12,92 €
01.03.2017 13,24 €
01.01.2018 13,56 €
RHEINLAND-PFALZ, SAARLAND, SCHLESWIG-HOLSTEIN    01.01.2015 9,83 €
01.01.2016 10,11 €
01.03.2017 10,51 €
01.01.2018 10,91 €
OST mit BERLIN 01.01.2015 9,06 €
01.01.2016 9,33 €
01.03.2017 9,88 €
01.01.2018 10,38 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Zweite Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für Geld- und Wertdienste vom 22.09.2017 - BAnz AT 29.09.2017 V1. Die Verordnung tritt am 31.12.2018 außer Kraft.

Gerüstbauerhandwerk

Region

ab

einheitlicher
Mindestlohn

BUND 01.09.2014 10,25 €

01.05.2015

10,50 €

01.04.2016

10,70 €

01.05.2017 11,00 €
01.05.2018 11,35 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Vierte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Gerüstbauerhandwerk vom 27.06.2018 - BAnz AT 29.06.2018 V1. Die Verordnung tritt am 31.05.2019 außer Kraft.

Leiharbeit

Region

ab

Lohnuntergrenze
WEST 01.04.2014 8,50 €
01.04.2015 8,80 €
01.06.2016 9,00 €
01.06.2017 9,23 €
01.04.2018 9,49 €
01.04.2019 9,79 €
01.10.2019 9,96 €
OST mit BERLIN 01.04.2014 7,86 €
01.04.2015 8,20 €
01.06.2016 8,50 €
01.06.2017 8,91 €
01.04.2018 9,27 €
01.01.2019 9,49 €
01.10.2019 9,66 €

Lohnuntergrenze nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. - Dritte Verordnung über eine Lohnuntergrenze in der Arbeitnehmerüberlassung (Entwurf) vom 04.04.2017 - BAnz AT 05.04.2017 B2. Die Verordnung tritt am 31.12.2019 außer Kraft.

Maler- und Lackiererhandwerk

Region

ab

MiLo 1

MiLo 2

WEST

01.08.2014

9,90 €

12,50 €

01.05.2015

10,00 €

12,80 €

01.05.2016

10,10 €

13,10 €

BERLIN 01.08.2014 9,90 € 12,30 €
01.05.2015 10,00 € 12,60 €
01.05.2016 10,10 € 12,90 €
WEST mit BERLIN 01.05.2017 10,35 € 13,10 €
01.05.2018 10,60 € 13,30 €
01.05.2019 10,85 € 13,30 €
01.05.2020 11,10 € 13,50 €
OST 01.08.2014 9,90 € 10,50 €
01.05.2015 10,00 € 10,90 €
01.05.2016 10,10 € 11,30 €
01.05.2017 10,35 € 11,85 €
01.05.2018 10,60 € 12,40 €
01.05.2019 10,85 € 12,95 €
01.05.2020 11,10 € 13,50 €
MiLo 1 = Lohngruppe ungelernte Arbeitnehmer
MiLo 2 = Lohngruppe gelernte Arbeitnehmer

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Neunte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Maler- und Lackiererhandwerk vom 25.04.2017 - BAnz AT 28.04.2017 V1. Die Verordnung tritt am 30.04.2021 außer Kraft.

Pflegebranche

Region

ab

einheitlicher Mindestlohn

WEST mit BERLIN 01.08.2010 8,50 €
01.01.2012 8,75 €
01.07.2013 9,00 €
01.01.2015 9,40 €
01.01.2016 9,75 €
01.01.2017 10,20 €
01.01.2018 10,55 €
01.01.2019 11,05 €
01.01.2020 11,35 €
OST 01.08.2010 7,50 €
01.01.2012 7,75 €
01.07.2013 8,00 €
01.01.2015 8,65 €
01.01.2016 9,00 €
01.01.2017 9,50 €
01.01.2018 10,05 €
01.01.2019 10,55 €
01.01.2020 10,85 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Dritte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche vom 01.08.2017 - BAnz AT 11.08.2017 V1. Die Verordnung tritt am 30.04.2020 außer Kraft.

Schornsteinfegerhandwerk

Region

ab

einheitlicher
Mindestlohn

BUND

30.04.2014

12,78 €

01.01.2016

12,95 €

01.10.2018

13,20 €

Allgemeinverbindliche Mindestentgelte nach § 5 Tarifvertragsgesetz. - Allgemeinverbindlichkeit noch nicht erklärt.

Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk

Region

ab

einheitlicher Mindestlohn

WEST mit BERLIN 01.10.2013 11,00 €
01.05.2014 11,25 €
01.05.2015 11,30 €
01.05.2016 11,35 €
01.05.2017 11,40 €
OST 01.10.2013 10,13 €
01.05.2014 10,66 €
01.05.2015 10,90 €
01.05.2016 11,00 €
01.05.2017 11,20 €
BUND 01.05.2018 11,40 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Zweite Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk vom 27.10.2015 (BAnz AT 30.10.2015 V1). Die Verordnung tritt am 30.04.2019 außer Kraft.