30.09.2014

IAB: Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage

BIAJ: Der Arbeitsmarkt im September 2014

ihre vorsorge: Einigung über Flexi-Rente in Sicht?

Spiegel: Was Bahr für die privaten Krankenversicherer tat

Berliner Zeitung: Rache für den Mindestlohn

29.09.2014

BIAJ: Revision der Beschäftigungsstatistik 2014: Gravierende Effekte - Bund und Bremen im Vergleich

ver.di: Solidarisch und gleichwertig – zur Zukunft des Länderfinanzausgleichs (pdf)

ihre vorsorge: Streit um Arbeitssicherungsgeld

FAZ: Nachfrage nach Kurzarbeit steigt

28.09.2014

Welt: "Wer unbequem ist, wird nicht weiterbeschäftigt"

27.09.2014

HB: Heizkostenzuschuss - Linkspartei buhlt um SPD und Grüne

26.09.2014

Welt: Die Betriebsrente wird zur Zinslotterie

HB: Schwesig feiert „Elterngeld Plus“

Sozialismus: Wirksame Mietpreisbremse? Fehlanzeige!

SZ: Jobcentern fehlt das Geld

Berliner Zeitung: 55.000 Zusteller verlieren ihren Job

ihre vorsorge: Entlastung bei der "kalter Progression" würde sich kaum bemerkbar machen

25.09.2014

HBS: Atypisch ist fast normal

Pflegereform: Schriftliche Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses

FR: Mehr Geld für Pflegekräfte

SZ: Zockerei zu Lasten der Patienten

Berliner Zeitung: Der Osten kommt nicht hinterher

24.09.2014

Berliner Zeitung: 80.000 Menschen ohne Krankenversicherung

ihre vorsorge: Sozialpartner streiten um Flexi-Rente

ND: NRW-Wohlfahrtsverbände kritisieren Arbeitslosenstatistik

23.09.2014

Krankenkassen: Arzneimittelausgaben steigen rasant

HB: Bessere Bedingungen für Ältere im Job

ND: Horst und die Drückeberger

22.09.2014

Spiegel: Streit um Flexi-Rente - Hälfte der Beschäftigten will im Alter weniger arbeiten

HB: Ohne Krankenschutz - Die Unversicherten

SZ: Wirtschaftsflügel der Union schlägt "Flexi-Bonus" vor

21.09.2014

HB: Rentner sollen mehr dazuverdienen können

20.09.2014

FAZ: Nahles will Lokführer, Piloten und Ärzte entmachten

19.09.2014

BIAJ: Arbeitslose mit Migrationshintergrund

HB: NRW-Mindestlohngesetz - Ausnahmen für öffentliche Auftraggeber

Berliner Zeitung: Wie viel Rente bringt das Riestern?

FAZ: Pflege von Angehörigen soll attraktiver werden

Welt: Handfester Zoff um Rente mit 60 ist programmiert

ihre vorsorge: IG Metall fordert erleichterten Jobausstieg

18.09.2014

FAZ: Union will Hartz-IV-Sanktionen nicht entschärfen

Berliner Zeitung: Heizkostenzuschuss kommt wieder

SZ: DGB sagt "Ja, aber" zu Freihandelsvertrag

17.09.2014

SZ: Gewerkschaft will Drei-Tage-Woche für 60-Jährige

ihre vorsorge: DIW sieht niedrigeren Rentenbeitrag

HB: DIW zweifelt Steuerschätzung an

16.09.2014

HB: Arzneimittelausgaben um 3,1 Prozent gestiegen

Berliner Zeitung: Die Reallöhne sinken besonders im Westen

SZ: Nahles will Hartz-IV-Sanktionen entschärfen

ihre vorsorge: Gesetzliche Rente wieder stärken!

15.09.2014

SZ: EU erwägt Versicherung gegen Arbeitslosigkeit

ihre vorsorge: Mütterrente lässt Rentenpolster schwinden

13.09.2014

HB: Immer mehr Deutsche arbeiten in Teilzeit

Welt: Nur Gunst der Banken erspart Minuszins bei Riester

Berliner Zeitung: Der Einzelfall ist entscheidend für Hartz IV

12.09.2014

FAZ: Mehr als 100.000 Anträge auf abschlagsfreie Rente mit 63

HB: Hendricks für Wohngelderhöhung

ihre vorsorge: Betriebliche Altersvorsorge bald Pflicht?

SZ: Schäuble will Schuldenbremse lockern

11.09.2014

Saarbrücker Zeitung: Viele junge Erwerbslose rutschen in Hartz IV

DIW: Europäische Arbeitslosenversicherung - Konjunkturstabilisierung ohne große Umverteilung der Haushaltseinkommen

10.09.2014

SZ: Spitzenverdienern bleibt 2015 weniger übrig

ihre vorsorge: Rentenpaket - Fragen und Antworten

aktuelle-sozialpolitik: Das Bundesverfassungsgericht grummelt, beißt aber (noch) nicht

09.09.2014

IAB: Lohnhöhe und Lohnwachstum - Die regionalen Unterschiede in Deutschland sind groß

BVerfG: Sozialrechtliche Regelbedarfsleistungen derzeit noch verfassungsgemäß

HB: Schäuble will den Soli abschaffen

Berliner Zeitung: Wie lebt man ohne Krankenversicherung?

08.09.2014

HBS: Vier von zehn ehemaligen Gastarbeitern droht Altersarmut

Copenhagen Economics: Eine Europäische Finanztransaktionsteuer - Einnahmen sowie Auswirkungen auf das deutsche BIP (pdf)

SZ: Finanz-Steuer soll dem Staat Milliarden einbringen

Welt: Deutsche leisten die meisten Überstunden

06.09.2014

BILD: Hartz-IV-Satz steigt auf 399 Euro

05.09.2014

HB: Pflegemindestlohn steigt schrittweise bis 2017

SZ: Jobcenter müssen für säumige Väter einspringen

Tagesspiegel: SPD-Linke warnt Sigmar Gabriel

04.09.2014

DGB: Geänderte BA-Statistik - Plötzlich 414.000 Beschäftigte mehr

Spiegel: Statistik-Trick - Agentur für Arbeit schraubt Beschäftigtenzahlen hoch

03.09.2014

IAB: Aufwärtstrend beim Arbeitsvolumen unterbrochen

Spiegel: Arbeitgeber zahlen nicht mal jede zweite Überstunde

FAZ: Krankenkassen ducken sich vor Preisvergleich weg

Welt: Hohe Prämien treiben Kassen in die roten Zahlen

ihre vorsorge: 88 Prozent gehen erst ab 63 in Rente

02.09.2014

HB: Schneller mehr Geld für Leiharbeiter

ihre vorsorge: 2013 nutzten 16.197 Beschäftigte die Rente nach 45 Beitragsjahren

01.09.2014

SZ: "Lohndiskriminierung lässt sich statistisch nicht nachweisen"

Welt: Der bittere Beigeschmack der IGeL-Behandlungen

DESTATIS: Staat erzielt im 1. Halbjahr 16,1 Milliarden Euro Überschuss

Berliner Zeitung: Erhebliche Mängel bei Sozialkassen-Anlagen

Welt: Kleine Gewerkschaften bald ohne Streikrecht?

ihre vorsorge: Die Erwerbsminderungsrente hilft, wenn die Gesundheit nicht mehr mitspielt

30.08.2014

HB: Die Mär vom EU-Sozialmissbrauch

ND: Zahl der Leiharbeiter leicht rückläufig

29.08.2014

DESTATIS: Tarifverdienste stiegen im zweiten Quartal um 2,6%

ND: Über 50, arbeitslos, ostdeutsch

28.08.2014

SPD-Landesgruppe Ost: Einrichtung eines „Sozialen Arbeitsmarktes“ (pdf)

BIAJ: Der Arbeitsmarkt im August 2014

SZ: Die CSU missbraucht Zuwanderer aus Osteuropa

ihre vorsorge: Altersvorsorge nicht pflichtversicherter Selbstständiger scheitert oft am Geld

HB: Kassenärzte bekommen 800 Millionen Euro mehr

Berliner Zeitung: Asylbewerber bekommen mehr Geld

ND: »Armutszuwanderung« - DGB kritisiert Regierungsbericht

27.08.2014

BIAJ: Arbeitslosengeld II im Alter von 50 Jahren und älter und Grundsicherung im Alter

Welt: Frauen verdienen nur halb so viel wie Männer

26.08.2014

IAB: Einmal arbeitslos, immer wieder arbeitslos?

ND: Nahles kündigt Anti-Stress-Verordnung an

SZ: Grüner Bundesgeschäftsführer beharrt auf Ende des Ehegattensplittings

25.08.2014

SZ: Grüne und Ehegattensplitting

DGB: DGB NRW warnt vor sinkendem Rentenniveau und steigender Altersarmut

IW: Einkommensarmut in Deutschland aus regionaler Sicht

Welt: Brüssel plant europäische Arbeitslosenversicherung

HB: Pflicht zur Streikankündigung?

SZ: Das langsame Sterben der Kliniken

ihre vorsorge: Streit um Syndikusanwälte hält an

22.08.2014

HB: Riester-Rente - Black Box Altersvorsorge

Tagesspiegel: Steuereinnahmen von Bund und Ländern steigen

ihre vorsorge: Viele träumen von früher Rente

Linksfraktion: »Geplante Änderungen in der Leiharbeit sind Augenwischerei«

StN: Wenig Hoffnung für Leiharbeiter

21.08.2014

Destatis: 42,5 Millionen Erwerbstätige im 2. Quartal 2014

Destatis: Statistik zum Betreuungsgeld - 2. Vierteljahr 2014

20.08.2014

Spiegel: Medikamente - Krankenkassen könnten zwei Milliarden Euro einsparen

Welt: Nobelpreisträger geißelt deutsche Euro-Politik

Der Paritätische: Altersarmut in Deutschland - Bislang nur die halbe Wahrheit (pdf)

Der Paritätische: Sicherheit statt Altersarmut! - Konzept für eine durchgreifende Reform der Altersgrundsicherung (pdf)

HB: Klamme Kommunen - Schäuble sichert Milliardenentlastung zu

19.08.2014

BIAJ: Neu festgestellte Hartz-IV-Sanktionen steigen nach Bundestagswahl 2013 auf Rekordniveau

SZ: Der Patient ist zweitrangig

Welt: Ärzte wollen fünf Milliarden Euro mehr haben

18.08.2014

Spiegel: Kassenärzte wollen Budgetgrenze kippen

Tagesspiegel: Verteilung der Vermögen

15.08.2014

HB: Fehlerhafte Riester-Studie - Linke fordert von Schäuble Konsequenzen

Welt: IG Bau will mehr Rechte für Reinigungskräfte

IAB: Das Ziel der Vollbeschäftigung in Deutschland - Fern, aber erreichbar

HB: Merkel-Vorstoß löst Renten-Debatte aus

Berliner Zeitung: Zwei-Klassen-Gesellschaft im Alter

Berliner Zeitung: Interview zum Rentenpaket mit Markus Kurth

14.08.2014

BIAJ: Erstmals mehr als eine Million sozialversicherungspflichtig Beschäftigte aus Süd- und Osteuropa

Welt: Länder fürchten Kosten der Mütterrente für Beamte

13.08.2014

SZ: Ost-Renten - Merkels Versprechen

FR: Für eine offensive Lohnpolitik

Spiegel: Bundesagentur lässt ältere Arbeitslose im Stich

Berliner Zeitung: Merkel - „2020 soll die Renteneinheit erreicht sein“

HB: 85.000 Anträge auf Rente mit 63

12.08.2014

SZ: Rente - Freiwillig einzahlen statt privat absichern

HB: Beamte dürfen nicht mit 63 in Pension

Zeit: Bloß nicht die Steuern senken

BIAJ: 276,46 Euro - Durchschnittlicher Rentenzahlbetrag der 1.724.688 ins Ausland gezahlten Renten

Berliner Zeitung: Debatte um Mütterrente für Beamte

Welt: Britische Rentner dürfen jetzt alles verprassen

FAZ: Plan gegen Sozialmissbrauch fertig

11.08.2014

ihre vorsorge: Psychisch erkrankte Beschäftigte gehen eher in Frührente als andere

09.08.2014

BIAJ:  Forschungsverbund DJI/TU DO verzerrt Betreuungswünsche der Eltern

Berliner Zeitung: Rente mit 63 ist für viele Berufstätige utopisch

08.08.2014

Regionalanalyse: Arbeitslosigkeit und SGB-II-Armut in Dortmund 2005 – 2012 (pdf)

FAZ: Pensionärinnen warten auf mehr Mütterrente

HB: Schäuble fällt auf falsche Riester-Bilanz herein

07.08.2014

ND: Kritik an Abbau von Förderstellen für Langzeitarbeitslose

Welt: EZB bringt Betriebsrente in Schieflage

06.08.2014

FAZ: Regierung fördert Langzeitarbeitslose weniger

05.08.2014

Welt: Wer profitiert vom Abbau der kalten Progression?

04.08.2014

Berliner Zeitung: Auch SPD für flexible Teilrente ab 60

FR: Rente - "Eine Regelung passt nicht für alle"

SZ: So nehmen Sie sich eine Auszeit von der Pflege

FAZ: Weniger Arbeitnehmer haben einen befristeten Vertrag

ihre vorsorge: Rente fließt im Schnitt 19,3 Jahre lang

02.08.2014

Tagesspiegel: Hartz-IV-Änderungen geplant - Weniger Bürokratie, strengere Auflagen

01.08.2014

BIAJ: Unkorrekte Korrekturen - Betreuungsgeld und Betreuungsentscheidung

HB: Koalitionspolitiker attackieren Merkels Steuerpolitik

FAZ: Ruf nach einer Steuerbremse entzweit Union

Berliner Zeitung: Kassenärzte fordern hohes Plus

ND: Bereits 900 000 auf Grundsicherung im Alter angewiesen

ihre vorsorge: Lebensversicherung - Erste Einschnitt

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Rente und Grundsicherung

Hat das sinkende Rentenniveau überhaupt Auswirkungen auf das Risiko, im Alter eine Rente unterhalb der Grundsicherung zu erhalten? In der aktuellen Debatte mehren sich die Stimmen der »Nein-Sager«. Die Entwicklung der vergangenen Jahre spricht allerdings eine andere Sprache.

Um den durchschnittlichen Grundsicherungsbedarf im Alter (Kapitel 4 SGB XII) alleine mit dem Zahlbetrag der Rente decken zu können, werden benötigt ...

Zeit-
punkt (1)
Entgelt-punkte (2) Ver-
dienst-
posi-
tion
(bei 45 Bei-
trags-
jahr-
en) (3)
in Pro-
zent
Beitragsjahre in Abhängigkeit von der Verdienst-
position (3)
in Prozent
nach-
richt-
lich:
Rela-
tion SoHi-
Bedarf zu Netto-
StR (4)
100 75 66,7
Beitragsjahre
2017 [II] 30,0296 66,7 30,0 40,0 45,0 1:1,50
2017 [I] 30,0296 66,7 30,0 40,0 45,0 1:1,50
2016 [IV] 29,6679 65,9 29,7 39,6 44,5 1:1,52
2016 [III] 29,6310 65,8 29,6 39,5 44,4 1:1,52
2016 [II] 30,7308 68,3 30,7 41,0 46,1 1:1,46
2016 [I] 30,6923 68,2 30,7 40,9 46,0 1:1,47
2015 [IV] 30,3147 67,4 30,3 40,4 45,5 1:1,48
2015 [III] 30,2379 67,2 30,2 40,3 45,4 1:1,49
2015 [II] 30,7602 68,4 30,8 41,0 46,1 1:1,46
2015 [I] 30,6426 68,1 30,6 40,9 46,0 1:1,47
2014 30,0273 66,7 30,0 40,0 45,0 1:1,50
2013 29,6546 65,9 29,7 39,5 44,5 1:1,52
2012 28,9066 64,2 28,9 38,5 43,4 1:1,56
2011 28,7282 63,8 28,7 38,3 43,1 1:1,57
2010 28,1391 62,5 28,1 37,5 42,2 1:1,60
2009 27,8275 61,8 27,8 37,1 41,7 1:1,62
2008 27,6667 61,5 27,7 36,9 41,5 1:1,63
2007 27,1735 60,4 27,2 36,2 40,8 1:1,66
2006 26,5572 59,0 26,6 35,4 39,8 1:1,69
2005 26,1435 58,1 26,1 34,9 39,2 1:1,72
2004 25,0944 55,8 25,1 33,5 37,6 1:1,79
2003 24,0017 53,3 24,0 32,0 36,0 1:1,87
2002 23,7471 52,8 23,7 31,7 35,6 1:1,90

(1) Bis 2014: am Jahresende - ab 2015: im letzten Monat des Quartals.
(2) Durchschnittsverdiener erwerben pro Jahr Beitragszahlung einen Entgeltpunkt.
(3) Erwerbslebensdurchschnittliche Entgeltposition bezogen auf das Durchschnittsentgelt der Anlage 1 zum SGB VI. In absoluten Werten sind dies im Jahr 2017 (pro Monat) bei 100% 3.092 Euro, bei 75% 2.319 Euro und bei 66,7% 2.062 Euro.
(4) SoHi = Sozialhilfe; Netto-Standardrente = Rentenzahlbetrag nach 45 Beitragsjahren zu Durchschnittsentgelt (45 pEP).

Quelle: DESTATIS, DRV-Bund sowie eigene Berechnungen

Die Berechnungsgrundlagen

Zeit-
punkt (1)
AR KV-
Anteil
Rent-
ner
PV-
Anteil
Rent-
ner
(2)
AR
(Zahl-
be-
trag)
Durch-
schnitts-
entgelt (3)
SoHi-
Be-
darf (4)
EUR Prozent EUR
2017 [II] 30,45 8,40 2,80 27,04 37.103 812
2017 [I] 30,45 8,40 2,80 27,04 37.103 812
2016 [IV] 30,45 8,40 2,60 27,10 36.187 804
2016 [III] 30,45 8,40 2,60 27,10 36.187 803
2016 [II] 29,21 8,40 2,60 26,00 36.187 799
2016 [I] 29,21 8,40 2,60 26,00 36.187 798
2015 [IV] 29,21 8,20 2,60 26,06 35.363 790
2015 [III] 29,21 8,20 2,60 26,06 35.363 788
2015 [II] 28,61 8,20 2,60 25,52 35.363 785
2015 [I] 28,61 8,20 2,60 25,52 35.363 782
2014 28,61 8,20 2,30 25,61 34.514 769
2013 28,14 8,20 2,30 25,19 33.659 747
2012 28,07 8,20 2,20 25,15 33.002 727
2011 27,47 8,20 2,20 24,61 32.100 707
2010 27,20 7,90 2,20 24,45 31.144 688
2009 27,20 7,45 2,20 24,58 30.506 684
2008 26,56 7,43 2,20 24,00 30.625 664
2007 26,27 7,40 1,95 23,81 29.951 647
2006 26,13 7,11 1,95 23,76 29.494 631
2005 26,13 6,87 1,95 23,83 29.202 623
2004 26,13 7,11 1,70 23,83 29.060 598
2003 26,13 7,16 0,85 24,04 28.938 577
2002 25,86 6,99 0,85 23,83 28.626 566

(1) Bis 2014: am Jahresende - ab 2015: im letzten Monat des Quartals.
(2) Kinderlose.
(3) Nach Anlage 1 zum SGB VI - Werte am aktuellen Rand sind vorläufig.
(4) Durchschnittlicher Bruttobedarf außerhalb von Einrichtungen pro Monat. - 2002: lfd. Hilfe zum Lebensunterhalt nach BSHG, 2003 bis 2004: Grundsicherung im Alter nach GSiG, seit 2005: Grundsicherung im Alter nach SGB XII (Kapitel 4).

Quelle: DESTATIS, DRV-Bund sowie eigene Berechnungen

»Selbst im Zeitalter eines sinkenden Rentenniveaus ist es so, dass der Abstand von den Durchschnittsrenten zur Grundsicherung größer ist denn je ...«

C. Linnemann (CDU/CSU-Fraktion), Plenarprotokoll 18/217 v. 15.02.2017, S. 21751. PlenProt 18/217

»Da die Grundsicherung laut Gesetz an die Kosten eines sozial-kulturell angemessen definierten Warenkorbes gebunden ist, werden die Renten eher stärker steigen als die Grundsicherung, so dass der Abstand sich eher erhöhen als vermindern wird. Eine zunehmende Altersarmut mit dem absinkenden Rentenniveau zu begründen ist daher falsch. Die Gründe für eine zunehmende Altersarmut liegen ausschließlich in den Veränderungen in der Struktur der Erwerbstätigkeit, deren negative Auswirkungen zielgenau mit arbeitsmarkt-, bildungs- und integrationspolitischen Maßnahmen bekämpft werden müssen.«

A. Börsch-Supan, Ausschussdrucksache 18(11)903, v. 20.01.2017, S. 48. AuS Ausschussdrucksache 18(11)903

»Ein sinkendes Rentenniveau bedeutet nicht, dass die Renten gekürzt werden, sie steigen »nur« weniger stark an als die Löhne. Trotzdem wird auch künftig ihr Abstand zu den Leistungen der Grundsicherung größer, weil sie stärker als diese steigen.«

F. Ruland: Plädoyer für eine nachhaltige Rentenpolitik auch über 2030 hinaus, NZS 2016, S. 725.

Grundsicherung und Rente seit 2002

Grafik als PNG-File

Niedriglöhne in der EU

Erläuterungen

Die 20,4 Millionen aktiven Anwartschaften verteilen sich auf rund 17,7 Millionen Beschäftigte (Mehrfachanwartschaften). In der Privatwirtschaft - also ohne die (quasi-obligatorische) Zusatzversorgung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst (öD) - verfügt mit rund 13 Millionen Personen aktuell nur knapp die Hälfte der Beschäftigten über aktive bAV-Anwartschaften.

Rund 55 Prozent der Beschäftigten mit bAV-Anwartschaften nutzten zuletz die Möglichkeit der Entgeltumwandlung (Direktversicherungen zu 63%, Pensionsfonds zu 62% und Pensionskassen zu 50%).

Bezogen auf die Anzahl der Betriebsstätten erfolge die Finanzierung der bAV zu 28 Prozent (2001: 54%) ausschließlich durch den Arbeitgeber, zu 60 Prozent (2001: 27%) durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer und zu 25 Prozent (2001: 26%) ausschließlich durch Arbeitnehmer (wegen Mehrfachanwartschaften liegt die Summe der Anteilswerte über 100 Prozent).

Über

  • Dauer und Höhe der Anwartschaften,
  • Zusageformen (Leistungszusage, beitragsorientierte Leistungszusage, Beitragszusage mit Mindestleistung),
  • abgesicherte Risiken (neben Langlebigkeit auch Invalidität und Todesfall?) oder
  • Konditionen in der Leistungsphase (regelhafte Dynamisierung?)

weiß man im Grunde nichts. - Auch ein jetzt politisch angestrebter höherer Verbreitungsgrad der bAV Betriebsrentenstärkungsgesetz sagt deshalb für sich alleine nichts aus über das damit erzielbare Plus an sozialer Absicherung im Alter, bei Invalidität oder von Hinterbliebenen.

Datenbasis: BMAS - Alterssicherungsbericht 2016

Recht

Jonny Bruhn-Tripp

Überblick - Existenzsicherungsrecht des SGB II (Hartz IV)
Stand: Juni 2017 Download

Zugang von Auszubildenden, Schülern und Studenten in SGB II-Leistungen zum notwendigen Lebensunterhalt
Stand: September 2016 Download

Zugang von Ausländern, Flüchtlingen und Asylbewerbern in das soziale Existenzsicherungsrecht des SGB II, SGB XII und AsylbLG
Stand: Juli 2016 Download

Kindergeld und Kinderfreibetrag

Wie hoch muss ein existenzsichernder Stundenlohn für Alleinstehende sein?

Existenzminimum auf Basis des Steuerrechts (Grundfreibetrag)


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat (1) Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (2)
Arbeit (3) Rente (4)
2017 [II] 735,00 8,42 11,23
2017 [I] 735,00 8,42 11,44
2016 [II] 721,00 8,31 10,92
2016 [I] 721,00 8,31 11,39
2015 [II] 706,00 8,17 10,87
2015 [I] 706,00 8,17 11,10
2014 [II] 696,17 8,09 10,64
2014 [I] 696,17 8,09 10,82
2013 [II] 677,50 7,95 10,27
2013 [I] 677,50 7,95 10,30
2012 [II] 667,00 7,91 9,93
2012 [I] 667,00 7,91 10,15
2011 [II] 667,00 7,95 9,87
2011 [I] 667,00 7,95 9,97
2010 [II] 667,00 7,91 9,64
2010 [I] 667,00 7,91 9,64

(1) 1/12 des steuerlichen Grundfreibetrags (§ 32a EStG).
(2) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(3) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(4) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Existenzminimum auf Basis des durchschnittlichen Fürsorgebedarfs


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (3)
SGB
II (1)
SGB
XII (2)
Arbeit (4) Rente (5)
2017 [II]        
2017 [I] 730 812 8,37 12,64
2016 [II] 722 804 8,32 12,18
2016 [I] 719 799 8,29 12,62
2015 [II] 712 790 8,25 12,16
2015 [I] 709 785 8,22 12,34
2014 [II] 701 769 8,14 11,76
2014 [I] 698 769 8,11 11,96
2013 [II] 686 747 8,03 11,33
2013 [I] 681 747 7,98 11,35
2012 [II] 670 727 7,94 10,82
2012 [I] 666 727 7,90 11,06
2011 [II] 656 707 7,84 10,46
2011 [I] 648 707 7,76 10,56
2010 [II] 643 688 7,67 9,94
2010 [I] 638 688 7,62 9,94

(1) Durchschnittlicher SGB-II-Bedarf im Halbjahres-Durchschnitt; für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor.
(2) Durchschnittlicher Grundsicherungsbedarf ab Regelaltersgrenze außerhalb von Einrichtungen im Juni bzw. Dezember (bis 2014: am Jahresende); für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor.
(3) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(4) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(5) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Existenzminimum auf Basis der Armutsrisikoschwelle (Mikrozensus)


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat (1) Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (2)
Arbeit (3) Rente (4)
2017 [II]      
2017 [I]      
2016 [II] 969 11,05 14,68
2016 [I] 969 11,05 15,30
2015 [II] 942 10,81 14,50
2015 [I] 942 10,81 14,81
2014 [II] 917 10,56 14,02
2014 [I] 917 10,56 14,26
2013 [II] 892 10,34 13,52
2013 [I] 892 10,34 13,56
2012 [II] 870 10,18 12,95
2012 [I] 870 10,18 13,23
2011 [II] 849 10,00 12,56
2011 [I] 849 10,00 12,69
2010 [II] 826 9,69 11,93
2010 [I] 826 9,69 11,93

(1) Monatliche Armutsrisiko-Schwelle (ohne selbstgenutztes WE) nach Mikrozensus; für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor.
(2) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(3) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(4) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Existenzminimum auf Basis der Armutsrisikoschwelle (EU-SILC)


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat (1) Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (2)
Arbeit (3) Rente (4)
2017 [II]      
2017 [I]      
2016 [II]      
2016 [I]      
2015 [II] 1.064 12,15 16,38
2015 [I] 1.064 12,15 16,72
2014 [II] 1.033 11,82 15,79
2014 [I] 1.033 11,82 16,06
2013 [II] 987 11,38 14,96
2013 [I] 987 11,38 15,00
2012 [II] 979 11,39 14,57
2012 [I] 979 11,39 14,89
2011 [II] 980 11,47 14,50
2011 [I] 980 11,47 14,64
2010 [II] 952 11,12 13,75
2010 [I] 952 11,12 13,75

(1) Monatliche Armutsrisiko-Schwelle (ohne selbstgenutztes WE) nach EU-SILC im Erhebungsjahr; für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor.
(2) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(3) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(4) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Existenzminimum auf Basis der Armutsrisikoschwelle (SOEP)


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat (1) Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (2)
Arbeit (3) Rente (4)
2017 [II]      
2017 [I]      
2016 [II]      
2016 [I]      
2015 [II]      
2015 [I]      
2014 [II] 1.056 12,08 16,15
2014 [I] 1.056 12,08 16,42
2013 [II] 1.029 11,84 15,60
2013 [I] 1.029 11,84 15,64
2012 [II] 1.019 11,84 15,17
2012 [I] 1.019 11,84 15,50
2011 [II] 999 11,68 14,78
2011 [I] 999 11,68 14,93
2010 [II] 991 11,55 14,32
2010 [I] 991 11,55 14,32

(1) Monatliche Armutsrisiko-Schwelle nach SOEP v32; für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor.
(2) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(3) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(4) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Regelbedarfsstufen nach SGB XII
2015 - 2017

Tarifliche Mindestlöhne
in Euro pro Stunde

Allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn

Region ab einheitlicher
Mindestlohn

BUND

01.01.2015

8,50 €

01.01.2017

8,84 €

Mindestlohnanpassungsverordnung v. 15.11.2016 - BGBl. I Nr. 54 (S. 2530).

Abfallwirtschaft

Region ab einheitlicher
Mindestlohn

BUND

01.10.2014

8,86 €

01.07.2015

8,94 €

01.01.2016 9,10 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Siebte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Abfallwirtschaft einschließlich Straßenreinigung und Winterdienst vom 28.09.2015 - BAnz. AT 30.09.2015 V1. Die Verordnung ist am 31.03.2017 außer Kraft getreten - damit gilt seither der allgemeine gesetzliche Mindestlohn.

Baugewerbe

Region

ab

MiLo 1

MiLo 2

WEST

01.01.2014 11.10 € 13,95 €
01.01.2015 11,15 € 14,20 €
01.01.2016 11,25 € 14,45 €
01.01.2017 11,30 € 14,70 €
BERLIN 01.01.2014 11,10 € 13,80 €
01.01.2015 11,15 € 14,05 €
01.01.2016 11,25 € 14,30 €
01.01.2017 11,30 € 14,55 €
OST 01.01.2014 10,50 €
01.01.2015 10,75 €
01.01.2016 11,05 €
01.01.2017 11,30 €
MiLo 1 = Werker / Maschinenwerker
MiLo 2 = Fachwerker/Maschinisten/Kraftfahrer

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Neunte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Baugewerbe vom 16.10.2013 - BAnz. AT 18.10.2013 V1. Die Verordnung tritt am 31.12.2017 außer Kraft.

Berufliche Aus- und Weiterbildung

Region

ab

Pädagogische Mitarbeiter

WEST mit BERLIN 01.07.2013 12,60 €
01.01.2014 13,00 €
01.01.2015 13,35 €
01.01.2016 14,00 €
01.01.2017 14,60 €
OST 01.07.2013 11,25 €
01.01.2014 11,65 €
01.01.2015 12,50 €
01.01.2016 13,50 €
01.01.2017 14,60 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Dritte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen nach dem Zweiten oder Dritten Buch Sozialgesetzbuch vom 10.12.2015 - BAnz AT 22.12.2015 V1. Die Verordnung tritt am 31.12.2017 außer Kraft.

Dachdeckerhandwerk

Region

ab

einheitlicher
Mindestlohn

BUND

01.01.2014

11,55 €

01.01.2015

11,85 €

01.01.2016

12,05 €

01.01.2017 12,25 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Achte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Dachdeckerhandwerk vom 15.12.2015 - BAnz AT 22.12.2015 V2. Die Verordnung tritt am 31.12.2017 außer Kraft.

Elektrohandwerk (Montage)

Region

ab

einheitlicher Mindestlohn

WEST

 

01.01.2011 9,70 €
01.01.2012 9,80 €
01.01.2013 9,90 €
01.01.2014

10,00 €

01.01.2015

10,10 €

01.08.2016

10,35 €

01.01.2017 10,65 €
01.01.2018 10,95 €
01.01.2019 11,40 €

OST mit BERLIN

01.01.2011

8,40 €

01.01.2012

8,65 €

01.01.2013

8,85 €

01.01.2014

9,10 €

01.01.2015

9,35 €

01.08.2016

9,85 €

01.01.2017 10,40 €
01.01.2018 10,95 €
01.01.2019 11,40 €

Allgemeinverbindliche Mindestentgelte nach dem Tarifvertragsgesetz. - BAnz AT 23.12.2013 B2 | BAnz AT 28.07.2016 B2 - mit Wirkung vom 1. August 2016.

Fleischwirtschaft

Region

ab

einheitlicher
Mindestlohn

BUND 01.08.2014 7,75 €
01.12.2014 8,00 €
01.10.2015 8,60 €
01.12.2016 8,75 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen in der Fleischwirtschaft vom 30.07.2014 - BAnz AT 31.07.2014 V1. Die Verordnung tritt am 31.12.2017 außer Kraft.

Gebäudereinigung

Region

ab

MiLo 1

MiLo 2

WEST mit BERLIN

01.11.2013

9,00 €

11,33 €

01.01.2014

9,31 €

12,33 €

01.01.2015

9,55 €

12,65 €

01.01.2016

9,80 €

12,98 €

01.01.2017 10,00 € 13,25 €

OST

01.11.2013

7,56 €

9,00 €

01.01.2014

7,96 €

10,31 €

01.01.2015

8,50 €

10,63 €

01.01.2016

8,70 €

11,10 €

01.01.2017 9,05 € 11,53 €
MiLo 1 = u.a. Innen und Unterhaltsreinigungsarbeiten
MiLo 2 = u.a. Glas- und Fassadenreinigung

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Sechste Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen in der Gebäudereinigung vom 26.02.2016 - BAnz AT 29.02.2016 V1. Die Verordnung tritt am 31. Dezember 2017 außer Kraft.

Geld- und Wertdienste

Region

ab

Mindestlohn

Mobile Dienstleistungen (Geld- und Werttransport)

BADEN-WÜRTTEMBERG, BAYERN

 

01.01.2015 13,98 €

01.01.2016

14,38 €

01.03.2017

14,88 €

01.01.2018

15,33 €

BREMEN, HAMBURG, HESSEN

01.01.2015

13,66 €

01.01.2016 14,06 €
01.03.2017 14,56 €
01.01.2018 15,01 €
NIEDERSACHSEN 01.01.2015 14,41 €
01.01.2016 14,83 €
01.03.2017 15,23 €
01.01.2018 15,63 €
NORDRHEIN-WESTFALEN 01.01.2015 15,29 €
01.01.2016 15,73 €
01.03.2017 16,13 €
01.01.2018 16,53 €
RHEINLAND-PFALZ, SAARLAND    01.01.2015 12,56 €
01.01.2016 12,92 €
01.03.2017 13,47 €
01.01.2018 14,02 €
SCHLESWIG-HOLSTEIN 01.01.2015 11,47 €
01.01.2016 11,80 €
01.03.2017 12,35 €
01.01.2018 12,90 €
OST mit BERLIN 01.01.2015 10,92 €
  01.01.2016 11,24 €
  01.03.2017 11,94 €
  01.01.2018 12,64 €
Stationäre Dienstleistungen (Geldbearbeitung)
BADEN-WÜRTTEMBER, BREMEN, HAMBURG, NIEDERSACHSEN 01.01.2015 12,01 €
01.01.2016 12,36 €
01.03.2017 12,69 €
01.01.2018 13,02 €
BAYERN, HESSEN, NORDRHEIN-WESTFALEN 01.01.2015 12,56 €
01.01.2016 12,92 €
01.03.2017 13,24 €
01.01.2018 13,56 €
RHEINLAND-PFALZ, SAARLAND, SCHLESWIG-HOLSTEIN    01.01.2015 9,83 €
01.01.2016 10,11 €
01.03.2017 10,51 €
01.01.2018 10,91 €
OST mit BERLIN 01.01.2015 9,06 €
01.01.2016 9,33 €
01.03.2017 9,88 €
01.01.2018 10,38 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Zweite Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für Geld- und Wertdienste - Entwurf vom 20.07.2017 - BAnz AT 28.07.2017 B2. Die Verordnung tritt am 31.12.2018 außer Kraft. - Allgemeinverbindlichkeit noch nicht erteilt!

Gerüstbauerhandwerk

Region

ab

einheitlicher
Mindestlohn

BUND 01.09.2014 10,25 €

01.05.2015

10,50 €

01.04.2016

10,70 €

01.05.2017 11,00 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Dritte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Gerüstbauerhandwerk vom 28.04.2016 - BAnz AT 29.04.2016 V1. Die Verordnung tritt am 30.04.2018 außer Kraft.

Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau

Region ab einheitlicher Mindestlohn

WEST

01.01.2015 7,40 €
01.01.2016 8,00 €
01.01.2017 8,60 €
01.11.2017 9,10 €

OST mit BERLIN

01.01.2015 7,20 €
01.01.2016 7,90 €
01.01.2017 8,60 €
01.11.2017 9,10 €
Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau vom 18.12.2014 - BAnz AT 19.12.2014 V1. Die Verordnung tritt am 31.12.2017 außer Kraft.

Leiharbeit

Region

ab

Lohnuntergrenze
WEST 01.04.2014 8,50 €
01.04.2015 8,80 €
01.06.2016 9,00 €
01.06.2017 9,23 €
01.04.2018 9,49 €
01.04.2019 9,79 €
01.10.2019 9,96 €
OST mit BERLIN 01.04.2014 7,86 €
01.04.2015 8,20 €
01.06.2016 8,50 €
01.06.2017 8,91 €
01.04.2018 9,27 €
01.01.2019 9,49 €
01.10.2019 9,66 €

Lohnuntergrenze nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. - Dritte Verordnung über eine Lohnuntergrenze in der Arbeitnehmerüberlassung (Entwurf) vom 04.04.2017 - BAnz AT 05.04.2017 B2. Die Verordnung tritt am 31.12.2019 außer Kraft.

Maler- und Lackiererhandwerk

Region

ab

MiLo 1

MiLo 2

WEST

01.08.2014

9,90 €

12,50 €

01.05.2015

10,00 €

12,80 €

01.05.2016

10,10 €

13,10 €

BERLIN 01.08.2014 9,90 € 12,30 €
01.05.2015 10,00 € 12,60 €
01.05.2016 10,10 € 12,90 €
WEST mit BERLIN 01.05.2017 10,35 € 13,10 €
01.05.2018 10,60 € 13,30 €
01.05.2019 10,85 € 13,30 €
01.05.2020 11,10 € 13,50 €
OST 01.08.2014 9,90 € 10,50 €
01.05.2015 10,00 € 10,90 €
01.05.2016 10,10 € 11,30 €
01.05.2017 10,35 € 11,85 €
01.05.2018 10,60 € 12,40 €
01.05.2019 10,85 € 12,95 €
01.05.2020 11,10 € 13,50 €
MiLo 1 = Lohngruppe ungelernte Arbeitnehmer
MiLo 2 = Lohngruppe gelernte Arbeitnehmer

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Neunte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Maler- und Lackiererhandwerk vom 25.04.2017 - BAnz AT 28.04.2017 V1. Die Verordnung tritt am 30.04.2021 außer Kraft.

Pflegebranche

Region

ab

einheitlicher Mindestlohn

WEST mit BERLIN 01.08.2010 8,50 €
01.01.2012 8,75 €
01.07.2013 9,00 €
01.01.2015 9,40 €
01.01.2016 9,75 €
01.01.2017 10,20 €
01.01.2018 10,55 €
01.01.2019 11,05 €
01.01.2020 11,35 €
OST 01.08.2010 7,50 €
01.01.2012 7,75 €
01.07.2013 8,00 €
01.01.2015 8,65 €
01.01.2016 9,00 €
01.01.2017 9,50 €
01.01.2018 10,05 €
01.01.2019 10,55 €
01.01.2020 10,85 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Dritte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche vom 01.08.2017 - BAnz AT 11.08.2017 V1. Die Verordnung tritt am 30.04.2020 außer Kraft.

Schornsteinfegerhandwerk

Region

ab

einheitlicher
Mindestlohn

BUND

30.04.2014

12,78 €

01.01.2016

12,95 €

Allgemeinverbindliche Mindestentgelte nach § 5 Tarifvertragsgesetz. - BAnz AT 02.05.2016 B3. Der Tarifvertrag kann erstmals zum 31.12.2017 gekündigt werden.

Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk

Region

ab

einheitlicher Mindestlohn

WEST mit BERLIN 01.10.2013 11,00 €
01.05.2014 11,25 €
01.05.2015 11,30 €
01.05.2016 11,35 €
01.05.2017 11,40 €
01.05.2018 11,40 €
OST 01.10.2013 10,13 €
01.05.2014 10,66 €
01.05.2015 10,90 €
01.05.2016 11,00 €
01.05.2017 11,20 €
01.05.2018 11,40 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Zweite Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk vom 27.10.2015 (BAnz AT 30.10.2015 V1). Die Verordnung tritt am 30.04.2019 außer Kraft.

Textil- und Bekleidungsindustrie

Region

ab

einheitlicher Mindestlohn

WEST mit BERLIN (West)
01.01.2015 8,50 €
01.01.2016 8,50 €
01.11.2016 8,50 €
01.01.2017 gesetzl. MiLo
OST mit BERLIN (Ost)
01.01.2015 7,50 €
01.01.2016 8,25 €
01.11.2016 8,75 €
01.01.2017 gesetzl. MiLo - mindestens 8,75 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie vom 29. Dezember 2014 - BAnz AT 31.12.2014 V1. Die Verordnung tritt am 31.12.2017 außer Kraft.

Wäschereidienstleistungen im Objektkundengeschäft

Region

ab

einheitlicher Mindestlohn

WEST 01.02.2014 8,25 €
01.10.2014 8,50 €
01.07.2016 8,75 €
OST mit BERLIN 01.02.2014 7,50 €
01.10.2014 8,00 €
01.07.2016 8,75 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Zweite Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für Wäschereien im Objektkundengeschäft vom 27.01.2014 - BAnz. AT 31.01.2014 V1. Die Verordnung tritt am 30.09.2017 außer Kraft.