23.04.2019

VersicherungsJournal: Zahl der Riester-Verträge ist 2018 erstmals gesunken

LbAV: Alles auf Reset beim Wertguthaben?

Tagesspiegel: Kritik an Spahns Plan zum Umbau der Krankenversicherung

18.04.2019

Spiegel: Widersprüche gegen Hartz-IV-Kürzungen sind häufig erfolgreich

ihre vorsorge: Krankenkasse - Immer mehr freiwllig gesetzlich Versicherte

17.04.2019

DIW: Längere Lebensarbeitszeit birgt sozialpolitische Risiken, die abgefedert werden müssen

Bruhn-Tripp: Übersicht - SGB II-Leistungsberechtigung von Ausländern (pdf)

Berliner Zeitung: Kommt nach der Rente mit 67 bald die Rente mit 70?

Versicherungsbote: 1,61 Millionen Erstanträge auf Pflege im Jahr 2018

SZ: Krankenkassen - Streit um mehr Wettbewerb

16.04.2019

BIAJ: BAMF-Asylentscheidungen und Asylanträge bis März 2019

IAB: Längere Rahmenfrist hat überschaubare Auswirkungen

SZ: Grüne wollen Geld der Apotheker umverteilen

FR: Rente mit 63 - das müssen Sie wissen

15.04.2019

IAQ: Formelle und informelle Formen von Abrufarbeit in Deutschland

SZ: Zu wenig Prüfer für Kontrolle von Leiharbeits-Firmen

ihre vorsorge: Wenig Rente – kürzeres Leben

Spiegel: Arbeitsagentur lässt Zählung von Arbeitslosen überprüfen

12.04.2019

BIAJ: SGB-II-Quoten-Vergleich 2007 bis 2018 - Bund, NRW, Ruhrgebiet und Bremen

VersicherungsJournal: Streit um Krankenversicherungs-Beiträge auf Betriebsrenten

11.04.2019

Blickpunkt WiSo: Vier Argumente gegen die Enteignung von Wohnungen – und warum sie falsch sind

DESTATIS: Elterngeld - 4 Prozent mehr Empfängerinnen und Empfänger im Jahr 2018

DESTATIS: 0,8 Prozent mehr neue Ausbildungsverträge im Jahr 2018

O-Ton Arbeitsmarkt: Drei Viertel der Sanktionen wegen versäumter Termine

10.04.2019

BIAJ: Hartz-IV-Sanktionen 2007 bis 2018

SZ: Weniger Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger

ND: Das Thema Armut hat die Nische verlassen

Sozialismus: Niedriglöhne und unzureichender Mindestlohn

ihre vorsorge: Mütterrente sichert vielen Frauen eine Rente

09.04.2019

IAB: Abbau der Arbeitslosigkeit – geht noch was in der Arbeitslosenversicherung?

ihre vorsorge: Beamte - Weg in gesetzliche Krankenkasse leichter

FR: »Eigenanteile der Heimbewohner gehen durch die Decke«

08.04.2019

FAZ: Radikaler Umbau der Pflege-Lohnpolitik

HBS: Mehr Tarifverträge - sinkende Reichweite

RP: Die Paketbranche boomt - die Löhne der Zusteller sinken

SZ: Rentenpflicht für Selbständige - Aus dem Nagelstudio in die Altersarmut

ND: Wohngeld soll erhöht werden

07.04.2019

BIAJ: Großstadtvergleich der SGB-II-Quoten 2006 bis 2018

FAZ: SPD will die Finanzierung der Pflege neu regeln

06.04.2019

BIAJ: Großstadtvergleich der SGB-II-Quoten von Kindern und Jugendlichen 2006 bis 2018

05.04.2019

RP: Immer mehr Unternehmen begehen Tarifflucht

StZ: Tarifflucht im Handel bremst die Gewerkschaft

04.04.2019

PS: Löhne, Renten, Existenzminimum - aktualisierte Daten

aktuelle-sozialpolitik: Doppelt verbeitragte Betriebsrentner und ein Merkel-Basta-Nein

IAB: Der Aufstieg von Online-Arbeitsmärkten

Blickpunkt WiSo: Das Schönreden deutscher Außenhandels-Überschüsse

03.04.2019

BIAJ: »Integrationen in duale Berufsausbildung« und »einmündende Bewerber«

sozialpolitik-aktuell: Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im rentennahen Alter (pdf)

DESTATIS: Im Dezember erhielten 1,9 Prozent mehr Personen SGB-XII-Grundsicherung

DIW: Abschaffung der Frauenrente - mehr Beschäftigung, aber auch mehr soziale Risiken

DIW: Ein Viertel aller Beschäftigten erhält Niedriglohn von unter 10,80 Euro

02.04.2019

ND: Geringe Gehälter trotz Aufschwung

IAB: Staatliche Weiterbildungsoffensive brächte hohe Rückflüsse

Welt: Diese deutschen Großstädte stecken in der Armutsfalle

01.04.2019

BIAJ: Falschmeldungen über Grundsicherung im Alter bis heute nicht korrigiert

Tagesspiegel: Die Wirtschaft wächst, doch die Armut bleibt

SZ: Was Sie zur Rente ab 63 wissen müssen

FAZ: Sozialer Arbeitsmarkt laut BA gut gestartet

ND: Bartsch fordert weitere Höherwertung der Ostlöhne bei der Rente

31.03.2019

aktuelle-sozialpolitik: Die Rechnung bitte - Was eine bessere Bezahlung von Pflegekräften kosten würde

Tagesspiegel: Tarif-Modelle Pflege - Bessere Bezahlung kostet mindestens 1,4 Milliarden

30.03.2019

BIAJ: Erforderlicher Mindestlohn zur Armutsbekämpfung bei Alleinerziehenden neu berechnet

29.03.2019

BIAJ: Arbeitsuchende, Arbeitslose und erwerbsfähige Leistungsberechtigte im März 2019

Welt: In der Leiharbeit durch Helfertätigkeiten dequalifiziert

Versicherungsbote: Krankenkassen - Spahn-Gesetz greift tiefer

28.03.2019

DGB: »Faire-Kassenwahl-Gesetz« - So nicht, Herr Spahn

DIW: 20 Jahre Ökosteuer - finanz- und sozialpolitisch top, umweltpolitisch ein Flop

SZ: Sparplan mit Negativzinsen? - Geht gar nicht

27.03.2019

RP: Gesetzentwurf - Asylbewerber sollen ab 2020 weniger Geld erhalten

26.03.2019

BIAJ: Berlin - Nur 9,8 Prozent der ALG-II-Empfänger langzeitarbeitslos

25.03.2019

BMG: Versicherte sollen Kasse bundesweit frei wählen können

O-Ton Arbeitsmarkt: Geringqualifizierte weiterhin abgehängt

PS: Rechengrößen der Sozialversicherung - aktualisierte Daten

Tagesspiegel: Beamte sollen auch Zuschüsse für gesetzliche Kassen erhalten 

LbAV: Der Arbeitgeberzuschuss zur Entgeltumwandlung

22.03.2019

IAB: Prognose 2019 - Arbeitsmarkt hält trotz Konjunkturflaute Kurs

DESTATIS: Reallohnindex im Jahr 2018 um 1,3 Prozent gestiegen

FR: EU-Vergleich - Geringverdiener wohnen teuer

Blickpunkt WiSo: Mietenwahnsinn - Der Markt wird’s nicht richten

21.03.2019

BIAJ: Bundesrechnungshof - Prüfung des Arbeitsmarktstatus von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten

IAB: Revolution oder Evolution – Hartz IV steht erneut auf dem Prüfstand

ihre vorsorge: Haltelinie für Rentenniveau greift früher

DESTATIS: Gesundheitsausgaben im Jahr 2017 - plus 4,7 Prozent

ND: Grundrente »reicht nicht, um Altersarmut zu bekämpfen«

20.03.2019

PS: StaFamG - Übersicht zu den wesentlichen Änderungen nach Beschluss des BT-Ausschusses

BMAS: Renten steigen 2019 im Westen um 3,18 Prozent und im Osten um 3,91 Prozent

Versicherungsbote: Zusatzversorgungskassen kürzen erneut Rente

19.03.2019

ihre vorsorge: GKV - Zuzahlungen deutlich gestiegen

BSG: Alg-Bezug nach Transfergesellschaft zählt nicht bei »Rente mit 63«

NOZ: Immer weniger Langzeitarbeitslose finden regulären Job

18.03.2019

WSI: Gender Pay Gap – Die geschlechtsspezifische Lohnlücke und ihre Ursachen (pdf)

Tagesspiegel: Equal Pay Day - Schlechtere Bezahlung ist keine Bagatelle

CSU: Bayerische Vorschläge für einen Schutzschirm bei der Altersrente (pdf)

17.03.2019

SZ: Arbeitssituation von Paketboten - 4,50 Euro pro Stunde, null soziale Absicherung

Tagesspiegel: Söder schlägt »Rentenschutzschirm« vor

BIAJ: BAMF-Asylentscheidungen und Asylanträge bis Februar 2019

16.03.2019

ND: Erst Mietendeckel, dann Enteignung!

15.03.2019

O-Ton Arbeitsmarkt: Jede dritte offene Stelle in der Leiharbeit

BIAJ: Hartz-IV-Ausgaben - Soll-Ist-Vergleich 2018

14.03.2019

FAZ: Schnellere Termine + mehr Geld = gute Versorgung?

FR: Und künftig wird alles gut, Herr Spahn?

FR: Fehltage - Rund 20 Tage krank im Jahr

DESTATIS: Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern 2018 unverändert bei 21 Prozent

13.03.2019

Tagesspiegel: Wie an Spahns Gesundheitsgesetz die Zahnarztlobby mitschreibt

NOZ: SPD fordert Steuerzuschüsse und Deckel für Eigenanteile

NOZ: Die Groko-Reformen lassen die Heimkosten aus dem Ruder laufen

12.03.2019

SZ: Gastronomie - Viel Arbeit, wenig Geld

FAZ: Neuer Schwung für Betriebsrenten

11.03.2019

Spiegel: Jens Spahn - Der Hauruck-Minister

Tagesspiegel: Die Respekt-Rente ist eine Diskussion wert

DESTATIS: Arbeitskosten im Jahr 2018 um 2,3 Prozent gestiegen

LbAV: Sozialpartnermodell - Geht es los? Los geht’s!

10.03.2019

SZ: Leistungen für Asylbewerber sollen angepasst werden

Tagesspiegel: Wie bleibt die Pflege bezahlbar?

09.03.2019

RP: AOK-Gesundheitsreport - Arme Menschen sind häufiger krank

FR: Flüchtlinge kommen in Arbeit

Tagesspiegel: Milliarden-Defizit in der Pflegeversicherung

FAZ: Überschüsse der Krankenkassen - Spahn dringt auf Beitragssenkung

08.03.2019

Tagesspiegel: Grundrente - Die Bedürftigkeitsprüfung würde Frauen wieder vom Ehemann abhängig machen

BIAJ: Jobcenter - Bundesmittel für SGB II-Eingliederungsleistungen und Gesamtverwaltungskosten 2019

VersicherungsJournal: Heil und Hufeld - Chancen des BRSG auch nutzen

Spiegel: Krankenkassen erzielen Überschuss von zwei Milliarden Euro

06.03.2019

sozialpolitik-aktuell: Elterngeld Plus - Flexible Leistung mit unklarer Wirkung (pdf)

BIAJ: Hartz IV - Kinder in den Hamburger Stadtteilen

Tagesspiegel: Zuzahlungen für Patienten steigen deutlich

ihre vorsorge: Grundrente - VdK will Freibetrag für Renten

05.03.2019

IAB: Arbeitsvolumen stieg 2018 erstmals auf mehr als 61 Milliarden Stunden

BIAJ: Ausbildungsvermittlung – Wer ist zuständig, Arbeitsagentur oder Jobcenter? Ein Blick auf die 406 Jobcenter

Berliner Zeitung: Erhebliche Lohnunterschiede zwischen West und Ost

FR: Länder wollen Pflege-Anteile deckeln

ND: Weiter Streit um Heils Grundrente

04.03.2019

Spiegel: Alle wollen die Grundrente - aber welche?

FAZ: Heil - »Ich werde die Grundrente durchsetzen«

02.03.2019

Spiegel: Arbeitsminister will gegen Missstände in Paketbranche vorgehen

FR: Laumann - »Mit gutem Willen ist das Grundrenten-Problem lösbar«

01.03.2019

BIAJ: Arbeitsuchende, Arbeitslose und erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Februar 2019

DESTATIS: Tarifverdienste 2018 - Plus 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr

FAZ: BA - SPD-Pläne sind schlecht für Arbeitslose

VersicherungsJournal: Klare Absage an die Riester-Förderung in der bAV

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Rente und Grundsicherung

Hat das sinkende Rentenniveau überhaupt Auswirkungen auf das Risiko, im Alter eine Rente unterhalb der Grundsicherung zu erhalten? In der aktuellen Debatte mehren sich die Stimmen der »Nein-Sager«. Die Entwicklung der vergangenen Jahre spricht allerdings eine andere Sprache.

Um den durchschnittlichen Grundsicherungsbedarf im Alter (Kapitel 4 SGB XII) alleine mit dem Zahlbetrag der Rente decken zu können, werden benötigt ...

Zeit-
punkt (1)
Entgelt-punkte (2) Ver-
dienst-
posi-
tion
(bei 45 Bei-
trags-
jahr-
en) (3)
in Pro-
zent
Beitragsjahre in Abhängigkeit von der Verdienst-
position (3)
in Prozent
nach-
richt-
lich:
Rela-
tion SoHi-
Bedarf zu Netto-
StR (4)
100 75 66,7
Beitragsjahre
2018 [IV] 27,9593 62,1 28,0 37,3 41,9 1:1,61
2018 [III] 27,9593 62,1 28,0 37,3 41,9 1:1,61
2018 [II] 28,8148 64,0 28,8 38,4 43,2 1:1,56
2018 [I] 28,7785 64,0 28,8 38,4 43,2 1:1,56
2017 [IV] 29,5463 65,7 29,5 39,4 44,3 1:1,52
2017 [III] 29,5463 65,7 29,5 39,4 44,3 1:1,52
2017 [II] 30,0296 66,7 30,0 40,0 45,0 1:1,50
2017 [I] 30,0296 66,7 30,0 40,0 45,0 1:1,50
2016 [IV] 29,6679 65,9 29,7 39,6 44,5 1:1,52
2016 [III] 29,6310 65,8 29,6 39,5 44,4 1:1,52
2016 [II] 30,7308 68,3 30,7 41,0 46,1 1:1,46
2016 [I] 30,6923 68,2 30,7 40,9 46,0 1:1,47
2015 [IV] 30,3147 67,4 30,3 40,4 45,5 1:1,48
2015 [III] 30,2379 67,2 30,2 40,3 45,4 1:1,49
2015 [II] 30,7602 68,4 30,8 41,0 46,1 1:1,46
2015 [I] 30,6426 68,1 30,6 40,9 46,0 1:1,47
2014 30,0273 66,7 30,0 40,0 45,0 1:1,50
2013 29,6546 65,9 29,7 39,5 44,5 1:1,52
2012 28,9066 64,2 28,9 38,5 43,4 1:1,56
2011 28,7282 63,8 28,7 38,3 43,1 1:1,57
2010 28,1391 62,5 28,1 37,5 42,2 1:1,60
2009 27,8275 61,8 27,8 37,1 41,7 1:1,62
2008 27,6667 61,5 27,7 36,9 41,5 1:1,63
2007 27,1735 60,4 27,2 36,2 40,8 1:1,66
2006 26,5572 59,0 26,6 35,4 39,8 1:1,69
2005 26,1435 58,1 26,1 34,9 39,2 1:1,72
2004 25,0944 55,8 25,1 33,5 37,6 1:1,79
2003 24,0017 53,3 24,0 32,0 36,0 1:1,87

(1) Bis 2014: am Jahresende - ab 2015: im letzten Monat des Quartals.
(2) Durchschnittsverdiener erwerben pro Jahr Beitragszahlung einen Entgeltpunkt.
(3) Erwerbslebensdurchschnittliche Entgeltposition bezogen auf das Durchschnittsentgelt der Anlage 1 zum SGB VI. In absoluten Werten waren dies im Jahr 2017 (pro Monat) nach vorläufigen Werten bei 100% 3.092 Euro, bei 75% 2.319 Euro und bei 66,7% 2.062 Euro.
(4) SoHi = Sozialhilfe; Netto-Standardrente = Rentenzahlbetrag nach 45 Beitragsjahren zu Durchschnittsentgelt (45 pEP).

Quelle: DESTATIS, DRV-Bund sowie eigene Berechnungen

Die Berechnungsgrundlagen

Zeit-
punkt (1)
AR KV-
Anteil
Rent-
ner
PV-
Anteil
Rent-
ner
(2)
AR
(Zahl-
be-
trag)
Durch-
schnitts-
entgelt (3)
SoHi-
Be-
darf (4)
EUR Prozent EUR
2018 [IV] 32,03 8,30 2,80 28,47 37.873 796
2018 [III] 32,03 8,30 2,80 28,47 37.873 796
2018 [II] 31,03 8,30 2,80 27,59 37.873 795
2018 [I] 31,03 8,30 2,80 27,59 37.873 794
2017 [IV] 31,03 8,40 2,80 27,55 37.077 814
2017 [III] 31,03 8,40 2,80 27,55 37.077 814
2017 [II] 30,45 8,40 2,80 27,04 37.077 812
2017 [I] 30,45 8,40 2,80 27,04 37.077 812
2016 [IV] 30,45 8,40 2,60 27,10 36.187 804
2016 [III] 30,45 8,40 2,60 27,10 36.187 803
2016 [II] 29,21 8,40 2,60 26,00 36.187 799
2016 [I] 29,21 8,40 2,60 26,00 36.187 798
2015 [IV] 29,21 8,20 2,60 26,06 35.363 790
2015 [III] 29,21 8,20 2,60 26,06 35.363 788
2015 [II] 28,61 8,20 2,60 25,52 35.363 785
2015 [I] 28,61 8,20 2,60 25,52 35.363 782
2014 28,61 8,20 2,30 25,61 34.514 769
2013 28,14 8,20 2,30 25,19 33.659 747
2012 28,07 8,20 2,20 25,15 33.002 727
2011 27,47 8,20 2,20 24,61 32.100 707
2010 27,20 7,90 2,20 24,45 31.144 688
2009 27,20 7,45 2,20 24,58 30.506 684
2008 26,56 7,43 2,20 24,00 30.625 664
2007 26,27 7,40 1,95 23,81 29.951 647
2006 26,13 7,11 1,95 23,76 29.494 631
2005 26,13 6,87 1,95 23,83 29.202 623
2004 26,13 7,11 1,70 23,83 29.060 598
2003 26,13 7,16 0,85 24,04 28.938 577

(1) Bis 2014: am Jahresende - ab 2015: im letzten Monat des Quartals.
(2) Kinderlose.
(3) Nach Anlage 1 zum SGB VI - Werte am aktuellen Rand sind vorläufig.
(4) Durchschnittlicher Bruttobedarf außerhalb von Einrichtungen pro Monat. - 2003 bis 2004: Grundsicherung im Alter nach GSiG, seit 2005: Grundsicherung im Alter nach SGB XII (Kapitel 4). – Seit 2018 sind die zu übernehmenden Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung bei »Selbstzahlern« nicht mehr voll, sondern nur noch insoweit dem Bruttobedarf hinzuzurechnen, soweit sie das bereinigte (anrechenbare) Einkommen überschreiten; dadurch fällt der ausgewiesene durchschnittliche Bruttobedarf c. p. niedriger aus mehr.

Quelle: DESTATIS, DRV-Bund sowie eigene Berechnungen

»Selbst im Zeitalter eines sinkenden Rentenniveaus ist es so, dass der Abstand von den Durchschnittsrenten zur Grundsicherung größer ist denn je ...«

C. Linnemann (CDU/CSU-Fraktion), Plenarprotokoll 18/217 v. 15.02.2017, S. 21751. PlenProt 18/217

»Da die Grundsicherung laut Gesetz an die Kosten eines sozial-kulturell angemessen definierten Warenkorbes gebunden ist, werden die Renten eher stärker steigen als die Grundsicherung, so dass der Abstand sich eher erhöhen als vermindern wird. Eine zunehmende Altersarmut mit dem absinkenden Rentenniveau zu begründen ist daher falsch. Die Gründe für eine zunehmende Altersarmut liegen ausschließlich in den Veränderungen in der Struktur der Erwerbstätigkeit, deren negative Auswirkungen zielgenau mit arbeitsmarkt-, bildungs- und integrationspolitischen Maßnahmen bekämpft werden müssen.«

A. Börsch-Supan, Ausschussdrucksache 18(11)903, v. 20.01.2017, S. 48. AuS Ausschussdrucksache 18(11)903

»Ein sinkendes Rentenniveau bedeutet nicht, dass die Renten gekürzt werden, sie steigen »nur« weniger stark an als die Löhne. Trotzdem wird auch künftig ihr Abstand zu den Leistungen der Grundsicherung größer, weil sie stärker als diese steigen.«

F. Ruland: Plädoyer für eine nachhaltige Rentenpolitik auch über 2030 hinaus, NZS 2016, S. 725.

Grundsicherung und Rente

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Recht

Jonny Bruhn-Tripp

Übersichtstabellen SGB II-Leistungsberechtigung von Ausländern
Stand: April 2019 Download

Erwerbsfähige EU-Bürger und das Recht auf ALG II und reguläre Sozialhilfe
Stand: Mai 2018 Download

A – Z der auf ALG II anzurechnenden Einkünfte
Stand: März 2018 Download

Rente muss zum Leben reichen
Stand: November 2017 Download

Überblick - Existenzsicherungsrecht des SGB II (Hartz IV)
Stand: Juni 2017 Download

Zugang von Auszubildenden, Schülern und Studenten in SGB II-Leistungen zum notwendigen Lebensunterhalt
Stand: September 2016 Download

Zugang von Ausländern, Flüchtlingen und Asylbewerbern in das soziale Existenzsicherungsrecht des SGB II, SGB XII und AsylbLG
Stand: Juli 2016 Download

Niedriglöhne in der EU

Erläuterungen

Die 20,8 Millionen aktiven Anwartschaften verteilen sich aufgrund von Mehrfachanwartschaften (Faktor: 1,19) auf rund 18,1 Millionen Beschäftigte; das sind 55,6 Prozent aller sozialversicherungpflichtig Beschäftigten. In der Privatwirtschaft - also ohne die (quasi-obligatorische) Zusatzversorgung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst (öD) - verfügten mit rund 12,6 Millionen Personen zuletzt nur rund 40 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten über aktive bAV-Anwartschaften.

Über

  • Dauer und Höhe der Anwartschaften,
  • Zusageformen (Leistungszusage, beitragsorientierte Leistungszusage, Beitragszusage mit Mindestleistung),
  • abgesicherte Risiken (neben Langlebigkeit auch Invalidität und Todesfall?) oder
  • Konditionen in der Leistungsphase (regelhafte Dynamisierung?)

geben diese Daten keinerlei Auskunft. Der Verbreitungsgrad der bAV, der mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz (seit 2018) Betriebsrentenstärkungsgesetz weiter erhöht werden soll, sagt für sich alleine also überhaupt nichts aus über das dadurch erzielbare Plus an sozialer Absicherung im Alter, bei Invalidität oder von Hinterbliebenen.

Quelle: BMAS, Trägerbefragung zur Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (BAV 2017), Forschungsbericht 523, Januar 2019

Kindergeld und Kinderfreibetrag

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Wie hoch muss ein existenzsichernder Stundenlohn für Alleinstehende sein?

Existenzminimum auf Basis des Steuerrechts (Grundfreibetrag)


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat (1) Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (2)
Arbeit (3) Rente (4)
2019 [II] 764,00 8,54 11,47
2019 [I] 764,00 8,54 11,83
2018 [II] 750,00 8,51 11,32
2018 [I] 750,00 8,51 11,68
2017 [II] 735,00 8,42 11,23
2017 [I] 735,00 8,42 11,44
2016 [II] 721,00 8,31 10,92
2016 [I] 721,00 8,31 11,39
2015 [II] 706,00 8,17 10,87
2015 [I] 706,00 8,17 11,10
2014 [II] 696,17 8,09 10,64
2014 [I] 696,17 8,09 10,82
2013 [II] 677,50 7,95 10,27
2013 [I] 677,50 7,95 10,30
2012 [II] 667,00 7,91 9,93
2012 [I] 667,00 7,91 10,15
2011 [II] 667,00 7,95 9,87
2011 [I] 667,00 7,95 9,97
2010 [II] 667,00 7,91 9,64
2010 [I] 667,00 7,91 9,64

(1) 1/12 des steuerlichen Grundfreibetrags (§ 32a EStG).
(2) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(3) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(4) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Existenzminimum auf Basis des durchschnittlichen Fürsorgebedarfs


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (3)
SGB
II (1)
SGB
XII (2)
Arbeit (4) Rente (5)
2019 [II]        
2019 [I]        
2018 [II]   796   12,01
2018 [I] 750 795 8,51 12,39
2017 [II] 737 814 8,45 12,43
2017 [I] 730 812 8,37 12,64
2016 [II] 722 804 8,32 12,18
2016 [I] 719 799 8,29 12,62
2015 [II] 712 790 8,25 12,16
2015 [I] 709 785 8,22 12,34
2014 [II] 701 769 8,14 11,76
2014 [I] 698 769 8,11 11,96
2013 [II] 686 747 8,03 11,33
2013 [I] 681 747 7,98 11,35
2012 [II] 670 727 7,94 10,82
2012 [I] 666 727 7,90 11,06
2011 [II] 656 707 7,84 10,46
2011 [I] 648 707 7,76 10,56
2010 [II] 643 688 7,67 9,94
2010 [I] 638 688 7,62 9,94

(1) Durchschnittlicher SGB-II-Bedarf im Halbjahres-Durchschnitt; für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor.
(2) Durchschnittlicher Grundsicherungsbedarf ab Regelaltersgrenze außerhalb von Einrichtungen im Juni bzw. Dezember (bis 2014: am Jahresende); für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor. – Seit 2018 sind die zu übernehmenden Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung bei »Selbstzahlern« nicht mehr voll, sondern nur noch insoweit dem Bruttobedarf hinzuzurechnen, soweit sie das bereinigte (anrechenbare) Einkommen überschreiten; dadurch fällt der ausgewiesene durchschnittliche Bruttobedarf c. p. niedriger aus mehr.
(3) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(4) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(5) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Existenzminimum auf Basis der Armutsrisikoschwelle (Mikrozensus)


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat (1) Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (2)
Arbeit (3) Rente (4)
2019 [II]      
2019 [I]      
2018 [II]      
2018 [I]      
2017 [II] 999 11,33 15,26
2017 [I] 999 11,33 15,55
2016 [II] 969 11,05 14,68
2016 [I] 969 11,05 15,30
2015 [II] 942 10,81 14,50
2015 [I] 942 10,81 14,81
2014 [II] 917 10,56 14,02
2014 [I] 917 10,56 14,26
2013 [II] 892 10,34 13,52
2013 [I] 892 10,34 13,56
2012 [II] 870 10,18 12,95
2012 [I] 870 10,18 13,23
2011 [II] 849 10,00 12,56
2011 [I] 849 10,00 12,69
2010 [II] 826 9,69 11,93
2010 [I] 826 9,69 11,93

(1) Monatliche Armutsrisiko-Schwelle (ohne selbstgenutztes WE) nach Mikrozensus; für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor.
(2) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(3) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(4) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Existenzminimum auf Basis der Armutsrisikoschwelle (EU-SILC)


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat (1) Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (2)
Arbeit (3) Rente (4)
2019 [II]      
2019 [I]      
2018 [II]      
2018 [I]      
2017 [II]      
2017 [I]      
2016 [II] 1.096 12,44 16,60
2016 [I] 1.096 12,44 17,31
2015 [II] 1.064 12,15 16,38
2015 [I] 1.064 12,15 16,72
2014 [II] 1.033 11,82 15,79
2014 [I] 1.033 11,82 16,06
2013 [II] 987 11,38 14,96
2013 [I] 987 11,38 15,00
2012 [II] 979 11,39 14,57
2012 [I] 979 11,39 14,89
2011 [II] 980 11,47 14,50
2011 [I] 980 11,47 14,64
2010 [II] 952 11,12 13,75
2010 [I] 952 11,12 13,75

(1) Monatliche Armutsrisiko-Schwelle (ohne selbstgenutztes WE) nach EU-SILC im Erhebungsjahr; für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor.
(2) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(3) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(4) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Existenzminimum auf Basis der Armutsrisikoschwelle (SOEP)


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat (1) Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (2)
Arbeit (3) Rente (4)
2019 [II]      
2019 [I]      
2018 [II]      
2018 [I]      
2017 [II]      
2017 [I]      
2016 [II]      
2016 [I]      
2015 [II] 1.086 12,39 16,72
2015 [I] 1.086 12,39 17,07
2014 [II] 1.054 12,05 16,12
2014 [I] 1.054 12,05 16,38
2013 [II] 1.022 11,77 15,49
2013 [I] 1.022 11,77 15,53
2012 [II] 1.019 11,84 15,17
2012 [I] 1.019 11,84 15,50
2011 [II] 1.015 11,62 15,02
2011 [I] 1.015 11,86 15,17
2010 [II] 990 11,54 14,30
2010 [I] 990 11,54 14,30

(1) Monatliche Armutsrisiko-Schwelle nach SOEP v33.1; für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor.
(2) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(3) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(4) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Tarifliche Mindestlöhne
in Euro pro Stunde

Allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn

Region ab einheitlicher
Mindestlohn

BUND

01.01.2015

8,50 €

01.01.2017

8,84 €

01.01.2019

9,19 €

01.01.2020 9,35 €

Zweiten Verordnung zur Anpassung der Höhe des Mindestlohns, BGBl I (2018) Nr. 38 S. 1876.

Baugewerbe

Region

ab

MiLo 1

MiLo 2

WEST

01.01.2014 11.10 € 13,95 €
01.01.2015 11,15 € 14,20 €
01.01.2016 11,25 € 14,45 €
01.01.2017 11,30 € 14,70 €
01.01.2018 11,75 € 14,95 €
01.03.2019 12,20 € 15,20 €
BERLIN 01.01.2014 11,10 € 13,80 €
01.01.2015 11,15 € 14,05 €
01.01.2016 11,25 € 14,30 €
01.01.2017 11,30 € 14,55 €
01.01.2018 11,75 € 14,80 €
01.03.2019 12,20 € 15,05 €
OST 01.01.2014 10,50 €
01.01.2015 10,75 €
01.01.2016 11,05 €
01.01.2017 11,30 €
01.01.2018 11,75 €
01.03.2019 12,20 €
MiLo 1 = Werker / Maschinenwerker
MiLo 2 = Fachwerker/Maschinisten/Kraftfahrer

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Zehnte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Baugewerbe vom 10.02.2018 - BAnz. AT 27.02.2018 V1. Die Verordnung tritt am 31.12.2019 außer Kraft.

Berufliche Aus- und Weiterbildung

Region

ab

Pädagogische Mitarbeiter

... mit Bachelor-abschluss

WEST mit BERLIN 01.07.2013 12,60 €  
01.01.2014 13,00 €  
01.01.2015 13,35 €  
01.01.2016 14,00 €  
OST 01.07.2013 11,25 €  
01.01.2014 11,65 €  
01.01.2015 12,50 €  
01.01.2016 13,50 €  
BUND 01.01.2017 14,60 €  
01.01.2018 15,26 €  
01.04.2019 15,72 € 15,79 €
01.01.2020 16,19 € 16,39 €
01.01.2021 16,68 € 17,02 €
01.01.2022 17,18 € 17,70 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Fünfte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen nach dem Zweiten oder Dritten Buch Sozialgesetzbuch vom 27.03.2019 - BAnz AT 29.03.2019 V1. Die Verordnung tritt am 31.12.2022 außer Kraft.

Dachdeckerhandwerk

Region

ab

ungelernte ArbN

gelernte ArbN

BUND

01.01.2014

11,55 €

01.01.2015

11,85 €

01.01.2016

12,05 €

01.01.2017 12,25 €
01.01.2018 12,20 € 12,90 €
01.01.2019 12,20 € 13,20 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Neunte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Dachdeckerhandwerk vom 21.02.2018 - BAnz AT 27.02.2018 V3. Die Verordnung tritt am 31.12.2019 außer Kraft.

Elektrohandwerk (Montage)

Region

ab

einheitlicher Mindestlohn

WEST 01.01.2011 9,70 €
01.01.2012 9,80 €
01.01.2013 9,90 €
01.01.2014

10,00 €

01.01.2015

10,10 €

01.08.2016

10,35 €

01.01.2017 10,65 €

OST mit BERLIN

01.01.2011

8,40 €

01.01.2012

8,65 €

01.01.2013

8,85 €

01.01.2014

9,10 €

01.01.2015

9,35 €

01.08.2016

9,85 €

01.01.2017 10,40 €
BUND 01.01.2018 10,95 €
01.01.2019 11,40 €

Allgemeinverbindliche Mindestentgelte nach dem Tarifvertragsgesetz. - BAnz AT 23.12.2013 B2 | BAnz AT 28.07.2016 B2 - mit Wirkung vom 1. August 2016.

Gebäudereinigung

Region

ab

MiLo 1

MiLo 2

WEST mit BERLIN

01.11.2013

9,00 €

11,33 €

01.01.2014

9,31 €

12,33 €

01.01.2015

9,55 €

12,65 €

01.01.2016

9,80 €

12,98 €

01.01.2017 10,00 € 13,25 €
01.01.2018 10,30 € 13,55 €
01.01.2019 10,56 € 13,82 €
01.01.2020 10,80 € 14,10 €

OST

01.11.2013

7,56 €

9,00 €

01.01.2014

7,96 €

10,31 €

01.01.2015

8,50 €

10,63 €

01.01.2016

8,70 €

11,10 €

01.01.2017 9,05 € 11,53 €
01.01.2018 9,55 € 12,18 €
01.01.2019 10,05 € 12,83 €
01.01.2020 10,55 € 13,50 €
BUND 01.12.2020 10,80 € 14,10 €
MiLo 1 = u.a. Innen und Unterhaltsreinigungsarbeiten
MiLo 2 = u.a. Glas- und Fassadenreinigung

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Siebte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen in der Gebäudereinigung vom 21.02.2018 - BAnz AT 27.02.2018 V2. Die Verordnung tritt am 31. Dezember 2020 außer Kraft.

Geld- und Wertdienste

Region

ab

Mindestlohn

Mobile Dienstleistungen (Geld- und Werttransport)

BADEN-WÜRTTEMBERG, BAYERN

 

01.01.2015 13,98 €

01.01.2016

14,38 €

01.03.2017

14,88 €

01.01.2018

15,33 €

BREMEN, HAMBURG, HESSEN

01.01.2015

13,66 €

01.01.2016 14,06 €
01.03.2017 14,56 €
01.01.2018 15,01 €
NIEDERSACHSEN 01.01.2015 14,41 €
01.01.2016 14,83 €
01.03.2017 15,23 €
01.01.2018 15,63 €
NORDRHEIN-WESTFALEN 01.01.2015 15,29 €
01.01.2016 15,73 €
01.03.2017 16,13 €
01.01.2018 16,53 €
RHEINLAND-PFALZ, SAARLAND    01.01.2015 12,56 €
01.01.2016 12,92 €
01.03.2017 13,47 €
01.01.2018 14,02 €
SCHLESWIG-HOLSTEIN 01.01.2015 11,47 €
01.01.2016 11,80 €
01.03.2017 12,35 €
01.01.2018 12,90 €
OST mit BERLIN 01.01.2015 10,92 €
  01.01.2016 11,24 €
  01.03.2017 11,94 €
  01.01.2018 12,64 €
Stationäre Dienstleistungen (Geldbearbeitung)
BADEN-WÜRTTEMBER, BREMEN, HAMBURG, NIEDERSACHSEN 01.01.2015 12,01 €
01.01.2016 12,36 €
01.03.2017 12,69 €
01.01.2018 13,02 €
BAYERN, HESSEN, NORDRHEIN-WESTFALEN 01.01.2015 12,56 €
01.01.2016 12,92 €
01.03.2017 13,24 €
01.01.2018 13,56 €
RHEINLAND-PFALZ, SAARLAND, SCHLESWIG-HOLSTEIN    01.01.2015 9,83 €
01.01.2016 10,11 €
01.03.2017 10,51 €
01.01.2018 10,91 €
OST mit BERLIN 01.01.2015 9,06 €
01.01.2016 9,33 €
01.03.2017 9,88 €
01.01.2018 10,38 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Zweite Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für Geld- und Wertdienste vom 22.09.2017 - BAnz AT 29.09.2017 V1. Die Verordnung tritt am 31.12.2018 außer Kraft.

Gerüstbauerhandwerk

Region

ab

einheitlicher
Mindestlohn

BUND 01.09.2014 10,25 €

01.05.2015

10,50 €

01.04.2016

10,70 €

01.05.2017 11,00 €
01.05.2018 11,35 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Vierte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Gerüstbauerhandwerk vom 27.06.2018 - BAnz AT 29.06.2018 V1. Die Verordnung tritt am 31.05.2019 außer Kraft.

Leiharbeit

Region

ab

Lohnuntergrenze
WEST 01.04.2014 8,50 €
01.04.2015 8,80 €
01.06.2016 9,00 €
01.06.2017 9,23 €
01.04.2018 9,49 €
01.04.2019 9,79 €
01.10.2019 9,96 €
OST mit BERLIN 01.04.2014 7,86 €
01.04.2015 8,20 €
01.06.2016 8,50 €
01.06.2017 8,91 €
01.04.2018 9,27 €
01.01.2019 9,49 €
01.10.2019 9,66 €

Lohnuntergrenze nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. - Dritte Verordnung über eine Lohnuntergrenze in der Arbeitnehmerüberlassung (Entwurf) vom 04.04.2017 - BAnz AT 05.04.2017 B2. Die Verordnung tritt am 31.12.2019 außer Kraft.

Maler- und Lackiererhandwerk

Region

ab

MiLo 1

MiLo 2

WEST

01.08.2014

9,90 €

12,50 €

01.05.2015

10,00 €

12,80 €

01.05.2016

10,10 €

13,10 €

BERLIN 01.08.2014 9,90 € 12,30 €
01.05.2015 10,00 € 12,60 €
01.05.2016 10,10 € 12,90 €
WEST mit BERLIN 01.05.2017 10,35 € 13,10 €
01.05.2018 10,60 € 13,30 €
01.05.2019 10,85 € 13,30 €
01.05.2020 11,10 € 13,50 €
OST 01.08.2014 9,90 € 10,50 €
01.05.2015 10,00 € 10,90 €
01.05.2016 10,10 € 11,30 €
01.05.2017 10,35 € 11,85 €
01.05.2018 10,60 € 12,40 €
01.05.2019 10,85 € 12,95 €
01.05.2020 11,10 € 13,50 €
MiLo 1 = Lohngruppe ungelernte Arbeitnehmer
MiLo 2 = Lohngruppe gelernte Arbeitnehmer

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Neunte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Maler- und Lackiererhandwerk vom 25.04.2017 - BAnz AT 28.04.2017 V1. Die Verordnung tritt am 30.04.2021 außer Kraft.

Pflegebranche

Region

ab

einheitlicher Mindestlohn

WEST mit BERLIN 01.08.2010 8,50 €
01.01.2012 8,75 €
01.07.2013 9,00 €
01.01.2015 9,40 €
01.01.2016 9,75 €
01.01.2017 10,20 €
01.01.2018 10,55 €
01.01.2019 11,05 €
01.01.2020 11,35 €
OST 01.08.2010 7,50 €
01.01.2012 7,75 €
01.07.2013 8,00 €
01.01.2015 8,65 €
01.01.2016 9,00 €
01.01.2017 9,50 €
01.01.2018 10,05 €
01.01.2019 10,55 €
01.01.2020 10,85 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Dritte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche vom 01.08.2017 - BAnz AT 11.08.2017 V1. Die Verordnung tritt am 30.04.2020 außer Kraft.

Schornsteinfegerhandwerk

Region

ab

einheitlicher
Mindestlohn

BUND

30.04.2014

12,78 €

01.01.2016

12,95 €

01.10.2018

13,20 €

Allgemeinverbindliche Mindestentgelte nach § 5 Tarifvertragsgesetz. - Allgemeinverbindlichkeit noch nicht erklärt.

Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk

Region

ab

einheitlicher Mindestlohn

WEST mit BERLIN 01.10.2013 11,00 €
01.05.2014 11,25 €
01.05.2015 11,30 €
01.05.2016 11,35 €
01.05.2017 11,40 €
OST 01.10.2013 10,13 €
01.05.2014 10,66 €
01.05.2015 10,90 €
01.05.2016 11,00 €
01.05.2017 11,20 €
BUND 01.05.2018 11,40 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Zweite Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk vom 27.10.2015 (BAnz AT 30.10.2015 V1). Die Verordnung tritt am 30.04.2019 außer Kraft.